Unter Auflagen: Grünes Licht für neues Bad

Von: Manfred Hahn
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Eine Aufnahme kurz nach dem Hallenbadbrand: Unter Auflagen ist ein Neubau möglich. Foto: G. Schmitz

Geilenkirchen. Über das Ergebnis der kriminalpolizeilichen Untersuchungen nach dem Großbrand des Schul- und Sportzentrums Bauchem hat in der Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses Andreas Eickhoff vom Umweltamt berichtet. Festgestellt wurde demnach, dass die Stadt keinerlei Verschulden am Großbrand vom 2. April trifft. Während die Turnhalle saniert werden kann, muss der Rest abgerissen werden.

Zurzeit ermitteln Sachverständige die Schadenshöhe. Wie Eickhoff berichtete, ist die Untersuchung der toxischen Belastung in der Turnhalle abgeschlossen, alle Messwerte hätten dabei unterhalb der Richtwerte gelegen und eine gründliche Reinigung habe zur Beseitigung der Schäden ausgereicht.

Eine kurzfristige Inbetriebnahme der Turnhalle sei damit möglich, allerdings müsse noch eine statische Untersuchung der Wand zwischen Turnhalle und Sauna abgewartet werden. Hier könnte die Hitze Stahlstützen beschädigt haben. Man gehe davon aus, dass eine weitgehende Sanierung bis nach der Sommerpause möglich sei, so Eickhoff. Schon jetzt möglich ist der Schul- und Vereinssport auf den Außenanlagen, wo man für Umkleidemöglichkeiten und Toiletten gesorgt habe.

Er bestätigte auch, dass der Versicherungsschutz gewährleistet ist, und Bürgermeister Thomas Fiedler ergänzte, dass die Kommunalaufsicht grünes Licht für den Wiederaufbau des Bades gegeben habe, wenn auch unter der Voraussetzung eines genehmigten Haushaltssicherungskonzepts.

Ohne Diskussion stimmte der Ausschuss der Umrüstung von Beleuchtungsanlagen für städtische Objekte auf LEDs zu. Es geht dabei um Rathaus und Verwaltungsgebäude, die Anita-Lichtenstein-Gesamtschule mit Mensagebäude, die Turnhalle Bauchem und die Parkhäuser An der Friedensburg und am Markt. Allerdings ist diese Zustimmung an die Voraussetzung geknüpft, dass die Umrüstung von der Klimaschutzinitiative des Bundes gefördert wird.

Außerdem beklagte SPD-Sprecher Horst-Eberhard Hoffmann den Zustand des „Wurmfensters“ an der Ecke Herzog-Wilhelm-Straße, das so voll von Ungeziefer sei, dass man nicht an eine von der Verwaltung zugesagte vierzehntägliche Reinigung glauben könne. Die Verwaltung will das prüfen.

Johann Graf (Bürgerliste) sprach zum wiederholten Male die Beschädigung von Bodenplatten auf dem Marktplatz und die Gehwegverschmutzungen an der Konrad-Adenauer-Straße vor den dortigen Cafés an. Bei letzteren erinnerte der Bürgermeister daran, dass hier auch die privaten Eigner mit Wasser und Seife für Abhilfe sorgen könnten.

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