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Übach-Palenberg ohne Strom

Von: fw
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Strom / Steckdose / Stecker / AZ
Einen größeren Stromausfall hat es am Montag in Übach-Palenberg gegeben. Foto: dpa

Übach-Palenberg. Da ging nichts mehr. Die Telefone schwiegen, die Computer quittierten ihren Dienst, die Lichter gingen aus. Ganz Übach-Palenberg hatte am Montag zwischen 12.19 und 13.18 Uhr keinen Strom mehr.

Kleine Ursache, große Wirkung: Ein Schutzrelais war witterungsbedingt ausgefallen, so dass ein Transformator im Übach-Palenberger Stadtgebiet überlastet war. Dies teilte am Montag der zuständige Energieversorger, die Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG (NVV), mit Sitz in Mönchengladbach mit. Betroffen waren neben den rund 12700 Haushalten in der Ex-Zechenstadt mit Grotenrath und Teveren auch Teile der Stadt Geilenkirchen.

Glück im Unglück hatten die meisten Geschäftsleute und Betriebe: Der Ausfall kam zur Mittagszeit, zur Mittagspause, so dass sich der Schaden in Grenzen hielt. Aus Angst vor einem möglichen elektronischen Chaos an den Kassen hatten allerdings, vorsorglich, einige Ladenlokale dicht gemacht. In der Übach-Palenberger Stadtverwaltung musste man für 59 Minuten auf die Mitarbeit von Kollege Computer verzichten, kein großer Beinbruch, wie aus dem Hauptamt verlautete: Denn viele Mitarbeiter waren auch hier in Pause oder haben die stromlose Zeit mit manueller Bearbeitung der Vorgänge - soweit möglich - überbrückt.

Im Übacher Hallenbad kam es nicht zum Temperatur-Chrash, es stand die übliche Grundreinigung an. „Und Computer und Automaten stellen wir problemlos wieder ein”, erklärte Badewärterin Halina Lipowski.

In der Kreissparkasse, Filiale Übach, ist man zwar verstärkt auf digitales Arbeiten angewiesen, doch, so hieß es auch dort, der Stromausfall kam zu einer Zeit, zu der sich eh die Türen für den öffentlichen Publikumsverkehr schließen. Und Probleme mit und am Geldautomaten bzw. mit EC-Karten habe man nicht konstatiert.

In seiner stark PC-gestützten Produktion bekam der Maschinenbauer Oerlikon die Auswirkungen der Havarie schon empfindsamer zu spüren. Wie Thomas Drach, der Verantwortliche für Logistik, mitteilte, musste man, trotz Notstromaggregaten, eine „Totzeit” hinnehmen.

Die Lebensmittelbranche gab Entwarnung: Zu kurz sei der Stromausfall gewesen, um Tiefgekühltes aufzutauen. Für die Polizei blieb der stromlose Mittag in Übach-Palenberg und Umgebung relativ stressfrei. Besondere situationsbedingte Vorfälle wurden jedenfalls nicht registriert.
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