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U3-Betreuung: Übach-Palenberg liegt über dem Soll

Von: mh
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Übach-Palenberg. Gut aufgestellt ist die Stadt Übach-Palenberg im Hinblick auf den seit August geltenden Rechtsanspruch zur Unterbringung von Kindern zwischen ein und drei Jahren in Kindertagesstätten oder Tagespflegeeinrichtungen.

Das ist das Fazit des ausführlichen Vortrags von Kreisjugendamtsleiter Hans-Jürgen Oehlschläger im Übach-Palenberger Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur. Den Ausführungen von Oehlschläger war zu entnehmen, dass Übach-Palenberg auch im Hinblick auf die Verteilung von Kindertagesstätten im Stadtgebiet mit zehn Einrichtungen ein ausgewogenes Bild zeigt.

Auch beim Angebot von Einrichtungen zur Familienbetreuung hat die Stadt einen Spitzenplatz. Vier von insgesamt zwölf Familieneinrichtungen im Kreis Heinsberg befinden sich in Übach-Palenberg,

Hans-Jürgen Oehlschläger berichtete, dass der Kreis Heinsberg bei der Bereitstellung der U3-Plätze weiter gehe als die Vorgabe der Landesregierung. Während das Land für 35 Prozent der Kinder zwischen ein und drei Jahren die Vorhaltung von Tagesplätzen fordert, hat der Kreis Heinsberg die Weichen auf 40 Prozent als Zielmarke gestellt, möglicherweise werde man sogar 50 Prozent erreichen. In Übach-Palenberg, so Oehlschläger, gibt es jetzt schon eine Angebotsquote von 37,5 Prozent, die Stadt liegt damit über der Forderung der Landesregierung.

Die Zielmarke in Übach-Palenberg liegt nach Oehlschlägers Ausführungen bei 160 Plätzen. 118 sind bereits fertiggestellt, und durch Übergangslösungen ist sogar Platz für 144 Kinder unter drei Jahren. Für die Fertigstellung von weiteren 42 Plätzen gibt es gute Aussichten.

In den katholischen Einrichtungen in Frelenberg und Marienberg werden nach Umbaumaßnahmen jeweils mindestens zwölf neue U3-Plätze entstehen, für die Awo-Einrichtung an der Comeniusstraße gibt es Neubau-Überlegungen für weitere 18 Plätze. Damit werde, so der Leiter des Kreisjugendamtes, eine Quote von 42 bis 43 Prozent in Übach-Palenberg erreicht.

Im Anschluss von Oehlschlägers Ausführungen wollte Eva-Maria Piez (SPD) wissen, ob man bei Kreisjugendamt auch berücksichtige, dass der Bedarf in Übach-Palenberg unter anderem durch die erfreuliche Zunahme von Arbeitsplätzen und damit den möglichen Zuzug von jungen Familien steigen könne.

Wenn es dazu komme, werde der Kreis darauf reagieren, sagte Oehlschläger, man wisse dass auch die U3-Plätze zu den harten Standortfaktoren für Industrie- und Gewerbeansiedlungen zählen. Ohnehin würden die Bedarfszahlen noch steigen, ergänzte er mit Hinweis auf die Inklusion, die auch für Kindertagestätten die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen anstrebe. Die Auswirkungen dieser Pläne seien jetzt noch nicht absehbar.

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