TSV Gangelt vermittelt Ju-Jutsu-Nachwuchs Techniken

Von: mabie
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Der TSV Gangelt unterrichtete
Der TSV Gangelt unterrichtete seinen Ju-Jutsu-Nachwuchs in Sachen Gewaltprävention. Foto: Bienwald

Gangelt. „Hilfe holen ist kein Petzen”, „Notwehr ist erlaubt, Rache ist verboten” und „Je früher ein Streit beendet wird, desto einfacher ist es”: Das sind nur einige Merksätze, die das bundeseinheitliche Gewaltpräventionsprojekt des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes „Nicht Mit Mir!” Kindern mit auf den Weg gibt.

Insgesamt über sechs Wochen haben sich die Ju-Jutsu-Kids des TSV Gangelt 1989 unter der Leitung von Manfred Barth der Herausforderung gestellt.

Gefahrensituationen erkennen, sich diesen Momenten durch Selbstbehauptung entziehen und - als letztes Mittel - einfache, aber effektive Selbstverteidigungstechniken anwenden - das sind nur einige Themen, mit denen sich die Kinder in dem Kurs beschäftigt haben. Nun konnten die Kinder ihren Eltern zeigen, was sie während des Kurses gelernt haben. Gemeinsam mit den Eltern wurde die letzte Unterrichtsstunde gestaltet, die mit der Urkundenvergabe und einem Bruchtest endete.

Das „Nicht-Mit-Mir-Projekt” ist das aktuell einzige Projekt, das bundesweit Kinder, Jugendliche sowie Eltern und Lehrer in den drei Bereichen Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung unterrichtet. Im Bereich Gewaltprävention sollen die Kinder über die verschiedenen Gewaltarten aufgeklärt werden, um mögliche gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und vermeiden zu können. Es werden Verhaltensweisen zur Vermeidung, Deeskalation und Intervention eingeübt und trainiert. Im Bereich Selbstbehauptung soll das Selbstvertrauen gefördert, die Körpersprache und die Stimme geschult werden. Die Teilnehmer sollen intensive Konfrontationen durch Selbstbehauptung entschärfen, Belästigungen öffentlich machen und aktiv Hilfe holen lernen. Ebenfalls soll die Zivilcourage gefördert werden, wobei die Kinder helfen lernen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Effektive Techniken

Im Bereich Selbstverteidigung werden Techniken für Situationen vermittelt, bei denen die Selbstbehauptung nicht mehr ausreicht. Es werden effektive Techniken vor dem Hintergrund der Notwehr und der Nothilfe trainiert.
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