BM Freisteller VIDEO

Todesursache steht fest: Die Pferde wurden nicht vergiftet

Von: jpm
Letzte Aktualisierung:
14907297.jpg
Die drei anderen Pferde, die sich auf der Wiese befanden, blieben unversehrt. Im Vordergrund die Mutter eines der verunglückten Tiere. Foto: Jan Mönch
pferde gangelt
Die beiden toten Pferde auf der Weide. Foto: Ursula Damerau

Gangelt. Die beiden Pferde, die vor gut zwei Wochen auf einer Weide in Gangelt-Kreuzrath ums Leben gekommen sind, sind nicht vergiftet worden. Dies teilte die Heinsberger Kreispolizei am Montag mit und berief sich auf den Befund eines Veterinäruntersuchungsamts in Krefeld.

Die Tiere seien durch „stumpfe Verletzungen infolge eines Unfalls“ ums Leben gekommen. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit stießen die Tiere in der Nacht zusammen, so dass beide so schwer verletzt wurden, dass sie verstarben“, heißt es im Bericht der Polizei.

Die beiden Pferde waren am Morgen des 2. Juli, einem Sonntag, von der Betreiberin eines Reiterhofs auf der Weide gefunden worden. Eines der Tiere war bereits tot, das andere erstickte laut Schilderung der Frau zu diesem Zeitpunkt an seinem eigenen Blut – ein hinzugerufener Veterinärmediziner konnte nichts mehr für es tun und musste es einschläfern.

Erhebliche Zweifel

Der Fall hatte für größere Aufregung gesorgt, denn die Betreiberin des Reiterhofs veröffentlichte ein Foto der toten Tiere auf Facebook und äußerte die Befürchtung, die Tiere seien vergiftet worden. Der Beitrag wurde binnen weniger Tage mehrere zehntausend Male geteilt.

Eine Ärztin des besagten Instituts bestätigte unserer Zeitung am Montag den Bericht der Polizei. Der zuständige Pathologe habe keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung bei den Kadavern gefunden.

Dies ist eine Nachricht, die von den Pferdehaltern in der Region grundsätzlich mit Erleichterung aufgenommen werden müsste. Doch ist es denkbar, dass zwei Pferde derart heftig zusammenstoßen?

Die Inhaberin des Kreuzrather Reiterhofs, Ursula Damerau, äußerte daran gegenüber unserer Zeitung erhebliche Zweifel. „So etwas habe ich noch nie gehört“, sagte Damerau, die seit Jahrzehnten mit Pferden lebt und arbeitet.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert