„Tigerenten” bestaunen Blitze aus der Heide

Von: Andrea Schever
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Simon Robers, Franziska Stempin und Nathalie Lehnen (v.l.n.r.) zusammen mit den Moderatoren Pete Dwojak und Katharina Gast und Herrn Riediger (r.) vor der original Tiger-Ente „Melanie”. Foto: Andrea Schever

Übach-Palenberg. Auch wenn der Morgen für Simon Robers, Franziska Stempin und Nathalie Lehnen aus Übach-Palenberg früh und mit äußerst frischen Temperaturen begonnen hat, sind sie am Ende froh, diesen Bedingungen standgehalten zu haben.

Denn in den Vormittagsstunden besuchte ein siebenköpfiges Kamerateam des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) aus Stuttgart im Auftrag der Kindersendung „Tigerentenclub” den Hobbyarchäologen Richard Riediger. Das Team beabsichtigte, einen Beitrag zum Thema „Blitze” zu drehen, und da war der in Übach-Palenberg wohnende „Blitzesammler” - wie Moderatorin Katharina Gast Richard Riediger betitelte - genau der richtige Ratgeber.

Stöbern im Sand

Das Team fuhr zunächst mit Riediger und den drei Jugendlichen, die in dem Beitrag mitwirken sollten, zur Teverener Heide, dem ersten Drehplatz des Tages. Dort wurde erst einmal der geplante Drehort - eine Düne mit Quarzsand - begutachtet, wobei der Redakteur Jo Müller, Aufnahmeleiter Walter Beck und Kameramann Axel Frank die geeignetesten Positionen und Perspektiven für die späteren Aufnahmen festlegten.

Auch Ton- und Lichttechniker Christian Lackner und Oliver Staubi bereiteten sich auf ihren baldigen Einsatz vor.

In der Zwischenzeit lernten Simon, Franziska und Nathalie auch die Moderatoren Katharina Gast und Pete Dwojak kennen, die seit einiger Zeit gemeinsam vor der Kamera stehen.

Danach ging es allerings zum etwas frostigeren Teil des Tages über.

Während nämlich Pete suchend in den Himmel schaute und Katharina ihm zusammen mit Riediger erklärte, dass die gesuchten Blitze im Sand lägen, mussten die drei Jugendlichen im Hintergrund mit blanken Fingern im kalten Sand nach vermeintlichen gläsernen Blitzröhren suchen.

Kalte Hände und Füße

Leider war es mit einer Klappe noch nicht geschafft; rund eine dreiviertel Stunde lang mussten die Kinder und Moderatoren mit kalten Füßen und Händen ausharren, bis Aufnahmeleiter und Redakteur zufrieden waren. Erst dann gönnten sich alle eine Warmlauf-Runde, bevor noch einige Close-Ups der buddelnden Kinder und Total-Perspektiven der ganzen Gruppe aufgenommen wurden.

Während die Aufnahmen noch in vollem Gange waren, kam der Assistent Janosch an - mit einer echten Tigerente des Modells 2CV.

Diese wurde für den nächsten Dreh benötigt. Die Moderatoren nahmen in der Tigerente „Melanie” Platz und fuhren für die Kamera ein Mal in die Ferne und kamen wieder zurück.

Blitzableiter

Nach rund zwei Stunden war der Dreh in der Teverener Heide abgeschlossen, so dass es weitergehen konnte zur Karlskapelle in Übach-Palenberg. Dort vor Ort wollte Pete zusammen mit Richard Riediger den zukünftigen Fernsehzuschauern erklären, wie ein Blitzableiter funktioniert und warum er so wichtig für Gebäude und gelegentlich auch Bäume sein kann. Gedreht wurde dort, weil die metallenen Schutzvorichtungen an diesem Dach besonders gut zu sehen sind.

Nach dieser recht zügig erledigten Dreharbeit ging es wieder in das Museum Riedigers, wo die letzten Aufnahmen des Tages anstanden.

Mit blitzartigen Lichteffekten wurde eine gemeinsame Aufnahme von Moderatorin Katharina und Blitzemann Riediger dramatisiert, woraufhin ein weiteres Interview folgte. Darin stellte der Hobbyarchäologen seinen zwei Meter langen und somit größten gefundenen Blitz vor, mit dem er sogar schon einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde schaffte.

Die Ausstrahlung des gedrehten Beitrages ist für eine der im Januar ausgestrahlten Ausgaben des Tigerentenclubs geplant.


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