Radarfallen Blitzen Freisteller

THW-Bilanz: Stromversorgung sichern, Fluten dämmen, Autobahn stilllegen

Letzte Aktualisierung:

Übach-Palenberg. 2010 war - wieder - ein ereignisreiches Jahr für das Technische Hilfswerk (THW). Zahlreiche Einsätze im In- und Ausland aber auch die regulären Ausbildungsdienste forderten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Übach-Palenberg.

Bereits im März rückte die Fachgruppe Elektroversorgung zu einem Einsatz am Krankenhaus Düren aus. Hier musste für die Zeit der Reparatur des hauseigenen Notstromaggregats eine Netz unabhängige Stromversorgung durch das THW sichergestellt werden.

Ein Einsatz mit ähnlichem Szenario für die Fachgruppe Elektroversorgung erfolgte im September am Krankenhaus Jülich.

Hilferuf aus Polen

Der erste Auslandseinsatz im Jahr 2010 ereignete sich im Mai: Hier unterstützte das THW Übach-Palenberg zusammen mit anderen THW-Einheiten aus der Region Heinsberg/Aachen die Brandweer Zuid-Limburg (NL) beim Brand einer etwa 2000 Kubikmeter umfassenden Strohmiete. Nur einen Monat später wurden THW-Einsatzkräfte nach Polen zum Hochwassereinsatz gerufen.

Hier unterstützte das THW Übach-Palenberg mit Maschinisten für die Pump- und Stromaggregate.

Eine erwähnenswerte Aufgabe im Inland war die Unterstützung der Organisation des „Still-Lebens” auf der A40 im Rahmen des Projekts „RUHR.2010”.

Aber auch außerhalb von Einsatzszenarien war das THW Übach-Palenberg aktiv. So schlossen sechs neue Mitglieder die Grundausbildung erfolgreich ab, weiterhin verfügt man über sechs neue Atemschutzgeräteträger.

14.000 Dienststunden

Insgesamt kann der Ortsverband auf insgesamt knapp 14.000 Dienststunden zurückblicken. Dass dies in 2011 so bleibt, ist eines der Ziele des Ortsverbandes.

Und dies ist durchaus realistisch. Denn trotz des kommenden Wegfalls der allgemeinen Wehrpflicht, die bisher einen Teil der Mitglieder zum THW führte, konnte eine große Stammbelegschaft gehalten werden.

„Ende 2010 wurden sieben Mitglieder für ihre zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Ein solches ehrenamtliche Engagement ist vorbildlich und die Grundlage für einen effektiven Katastrophenschutz”, weiß Ortsbeauftragter Michael Hufschmidt. „Und mit einer starken Jugendgruppe, bestehend aus 25 Jungen und Mädchen sorgen wir auch für den nötigen Nachschub”, fügt Hufschmidt an.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert