Theaterstarter: Vom Schlüpfen und ersten Schritten

Von: mabie
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Darstellerin Martina Couturier erzählte beim „Theaterstarter“ in der Frelenberger Christuskirche eine wunderbare Geschichte vom Großwerden und auch davon, wie schwer es sein kann, einen Beschützerinstinkt umzusetzen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Es war eine Geschichte vom Großwerden und von den Gänsefüßchen. Dazu hallten flirrende Töne durch die Christuskirche. Eine Ukulele setzte klangliche Momente, Mundorgel und andere eher ungewöhnliche Instrumente mischten sich mit diffusen Umgebungsgeräuschen. Und mittendrin Martina Couturier.

Die Theaterdarstellerin zeigte ein Ei. Denn sie spielte gemeinsam mit Carsten Wegener das „Gänsefüßchen“ im Rahmen der von unserer Zeitung mitpräsentierten Reihe „Theaterstarter“. Darin geht es um das Großwerden, um das Wachsen auch außerhalb der schützenden Eihülle und der vielen Hege und Pflege, der es bedarf, um so ein kleines Gänsekind einmal groß zu kriegen.

Ein langer Weg

Die gut zwei Dutzend Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren erlebten, was für ein langer Weg es doch ist, die am Anfang noch zarten und kleinen Gänsefüßchen so tragbar zu machen, dass sie ein ganzes Leben halten. Und wer ein kleines Gänsekind findet, für den fängt die Arbeit erst so richtig an: Nest bauen, füttern, warmhalten und liebhaben gehören unbedingt dazu, damit aus dem plüschigen Küken eine echte Gans von Format wachsen kann.

Mit Wasser, auf dem der noch junge gefiederte Freund schwimmen kann, geht das natürlich mindestens doppelt so gut, und die Entdeckungsreise in ein Leben voller Neuigkeiten kann beginnen. Dabei merkt Martina Couturier natürlich auch, dass Beschützen gar nicht so einfach ist, denn das Kleine ist einfach immer mal wieder weg.

Die zauberhafte Geschichte vom Schlüpfen und von den ersten Schritten hinein in eine Welt, die vielleicht gar nicht auf ein Küken gewartet hat, wurde mit viel Applaus von den jungen und jung gebliebenen Gästen begrüßt.

Und Spaß gemacht hat es auch, wenn auch die wunderbaren Klangwelten am Anfang vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig erschienen.

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