Übach-Palenberg - Theater-Starter-Premiere der leisen Töne

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Theater-Starter-Premiere der leisen Töne

Von: mabie
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Heinrich Heimlich, sein Theate
Heinrich Heimlich, sein Theater und seine Figuren ließen im Zusammenspiel mit den genutzten Instrumenten die Geschichte von „Peter und der Wolf” bei der Premiere vom „Theater Starter” in der Übacher Erlöserkirche wahr werden. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Es war eine Premiere der eher leisen Töne: Denn nun nimmt auch die Stadt Übach-Palenberg am regional sehr erfolgreichen Programm „Theater Starter” teil. Seit einigen Jahren wird dieser Teil der kulturellen Arbeit in unserer Region auch von dieser Zeitung mitpräsentiert.

Üblicherweise ist es in den einzelnen Kommunen dann die Verwaltung, die vor Ort aus dem reichhaltigen Angebot ihr spezielles Programm zusammenstellt. Auch das ist in Übach-Palenberg anders, denn hier ist die Evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrer Thomas Reppich Träger der insgesamt vier Veranstaltungen in der aktuellen Spielzeit.

Nach dem offiziellen Auftakt des Vorstellungsreigens am 8. September in Würselen, nahm die Erlöserkirche in Übach als Veranstaltungsort aber immerhin schon Rang zwei im Zeitplan ein. Dort durften die rund 40 Gäste am Montagnachmittag mit „Peter und der Wolf” eine überragende Vorstellung von Heinrich Heimlich genießen. Heimlich war mit seinen Figuren, etwas Bühne, einem Lichtprojektor und vielen Instrumenten angerückt. Noch bevor das erste Schattenspiel die Musik von Sergej Prokofjiew untermalte, griff der Schattenspieler zu den mitgebrachten Instrumenten.

Egal, ob Querflöte, Klarinette, Horn oder Fagott: Jedes Instrument war fest an eine Figur in diesem bekannten Schauspiel gebunden. So stand das große, tief tönende Fagott für den etwas schwerfälligen Großvater. Die Geigen spielten, wenn Peter auf die Bühne trat, Pauken kündigten den Wolf an und die Querflöte brillierte, wenn Vögel am Himmel zu sehen waren.

All das veranschaulichte Heinrich Heimlich seinen Zuschauern zwischen drei und zehn Jahren und natürlich auch den Erwachsenen sehr schön und plastisch. Sein federleicht wirkendes Spiel mit den filigranen Schnittfiguren sorgte für große leuchtende Augen.

Staunen, Raunen, Erkennen, wenn das passende Instrument die jeweilige Figur ankündigte: All das machte das Schattenspiel bei „Peter und der Wolf” aus. Und dabei zeigten sich Schatten, die statt nur schwarz zu sein in vielen Farben schillerten, und eine Musik, die ins Ohr ging und dort die gespielten Stimmungen nur weiter verstärkte. So gelang durch das überragende Spiel von Heinrich Heimlich und der Regie von Tatjana Jurakowa-Faber ein Schauspiel, das seinesgleichen sucht.

Viermal nimmt die Evangelische Kirchengemeinde aus Übach-Palenberg am „Theater Starter” teil.

Das nächste Mal wird am Montag, 16. Januar, um 16 Uhr „Das tapfere Schneiderlein” im Saal unter der Übacher Erlöserkirche zu Gast sein.
Das Berliner „Theater Zitadelle” zeigt dann für Menschen ab fünf Jahren die berühmte Geschichte mit dem „Sieben auf einen Streich”.

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