Geilenkirchen/Berlin - „The Voice of Germany“: Große Fernsehbühne für Debbie Schippers

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„The Voice of Germany“: Große Fernsehbühne für Debbie Schippers

Von: das
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Debbie Schippers aus Geilenkirchen hat eine coole Stimme, das wissen ihre Fans auch von etlichen Auftritten in der Region, beispielsweise mit ihrer früheren Band „Long Johns“. Jetzt geht es bei der 16-Jährigen um „The Voice of Germany“. Foto: © SAT.1/ProSieben/Christoph Assmann

Geilenkirchen/Berlin. Debbie Schippers kämpft am Donnerstag in der ersten Folge der deutschen Casting-Show „The Voice of Germany“ darum, ob und in welches Team sie von den Juroren gewählt wird. Die mit 16 Lebensjahren jüngste Teilnehmerin der Sendung ist in der Region schon recht bekannt. Jetzt sucht die junge Frau aus Geilenkirchen die große Bühne.

In der Casting-Show „The Voice of Germany“ werden die Teilnehmer in den ersten Folgen ausschließlich nach ihrer Stimme und ihrem musikalischen Talent ausgewählt. Die Juroren, in der Sendung Coaches genannt, entscheiden bei diesem Konzept „blind“, ob sie einen der Teilnehmer in ihrem Team haben wollen.

Sie sitzen – wie in den zwei vergangenen Staffeln – auf ihren roten Drehstühlen und drücken, wenn ihnen die Stimme des Auftretenden gefällt, den Buzzer. Erst dann sehen sie, wen sie gewählt haben.

Bekannte Coaches

Die Coaches der aktuellen Staffel sind seit Jahrzehnten erfolgreiche Künstler und Interpreten: Nena, Samu Haber, der Sänger der Band „Sunrise Avenue“, Max Herre, bekannt durch die Band „Freundeskreis“ und auch als Solo-Künstler, sowie die Band „Boss Hoss“, die beiden Sänger Alec Völkel alias Boss Burns und Sascha Vollmer (Hoss Power).

Das Konzept der Sendung ist spannend, weil die Coaches in den ersten Sendungen ihr Gespür für talentierte Sänger beweisen müssen, da sie mit den Teams, die sie ausgewählt haben, gegeneinander antreten und jeder die zukünftige beste Stimme Deutschlands in seinem Team haben möchte.

Debbie wird die Show am Donnerstag mit ihren Freundinnen bei Chips und Gummibärchen zuhause schauen. Aufgeregt wird sie sicher sein, sagt die Abiturientin. Es sei schon ein komisches Gefühl zu wissen, dass die Show von Millionen Menschen gesehen wird; die vergangene Staffel verfolgten über vier Millionen Zuschauer.

„Ich hatte keine großen Erwartungen, als ich mich dort angemeldet habe“, erzählt Debbie, weil ich aus den letzten Jahren weiß, dass da extrem gute und professionelle Sänger sind. Aber ich dachte mir, ich versuche es einfach.“

Dass Debbie ein Gesangs-Talent ist, bestätigen ihre Fans. Mit ihrer ehemaligen Band, den „Long Johns“, trat sie in der Region schon oft auf, außerdem hat sie lange den Schulchor an ihrem St.-Ursula-Gymnasium unterstützt und singt ohnehin für ihr Leben gern.

Frühe Begabung

„Schon als ich zwei oder drei Jahre alt war, hat mein Vater immer zum Spaß aus dem Gebrabbel von mir und meiner Schwester Songs zusammengeschnitten. Das ist heute so witzig, sich das anzuhören.“ Auch bei Songs wie „Hakuna Matata“ aus dem Film „König der Löwen“ hat Debbie schon als Kleinkind mitgesungen und getanzt.

Die Videos mussten wieder und wieder laufen, den Titelsong von den „Teletubbies“ hat sie mit vier Jahren auf Deutsch, Englisch und Niederländisch immer wieder geträllert, nicht immer zur Freude der Anwesenden.

Am Donnerstag in der Show wird sie einen sehr anspruchsvollen Song singen: „Brand New Me“ von der Soulsängerin Alicia Keys. Debbie hatte vor diesem Song wenig Angst, vor dem Auftritt selber aber schon: „Alicia Keys ist eine geniale Sängerin, die Songs sind alle super, und meine Stimme passt gut dazu.

Aber vor dem Auftritt hatte ich echt Angst, weil der Einstieg a cappella ist, also ohne Begleitung. Und dann auf dem richtigen Ton anzufangen und im richtigen Tempo ist sehr schwer.“

Das musikalische Talent dafür bringt Debbie mit. Bis vor Kurzem hat sie nie richtigen Gesangsunterricht genommen, jetzt spielt sie Klavier und hat mit neun Jahren ihren ersten Song geschrieben, was sie bis heute leidenschaftlich gerne in allen Lebenslagen tut. Ihre eigenen Songs sind schon im Internet unter „DebbieDunn21“ auf www.Soundcloud.com zu finden.

Besonders wichtig ist ihr, dass sie so viel Unterstützung durch ihre Familie und Freunde erfährt: „Meine Freunde, am meisten natürlich meine Freundinnen, rasten total aus, wenn sie mich im Fernsehen sehen. Schon in der Vorschau, wo ich eine Sekunde zu sehen bin. Alle stehen hinter mir, das ist ein tolles Gefühl, und sonst würde das auch alles gar nicht funktionieren.“

Beruflich möchte Debbie gerne im Musikbereich bleiben, hat aber auch noch ganz viele andere Ideen. „Das ist ein Experiment für mich, an dem ich wachsen und neue Erfahrung sammeln möchte. Aber wichtiger ist, dass ich mein Abi mache, und dann schaue ich weiter.“

Bei dem Gedanken an die Ausstrahlung der ersten Show ist der Teenager sehr gelassen. „Den Song ,Brand New Me‘ wollte ich unbedingt singen, weil er mir viel bedeutet. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden verändert man sich ja auch, muss selbstbewusster werden und sich durchsetzen können.“

Professionelle Konkurrenz

Darauf, dass sie als mit Abstand jüngste Teilnehmerin der Show Vorteile ziehen könnte, verlässt sie sich aber nicht.

„Ich habe da keinen Küken-Bonus, auch wenn mich immer alle Küken oder Flummi nennen, weil ich oft so aufgedreht bin. Die behandeln mich bei den Dreharbeiten und dem Drumherum wie die erwachsenen Talent. Und da sind viele professionelle Musiker“, weiß Debbie Schippers, „gegen die ich antrete.“

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