Geilenkirchen/Berlin - „The Voice“: Jetzt geht’s für Debbie um alles!

„The Voice“: Jetzt geht’s für Debbie um alles!

Von: Jan Mönch
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Freunde und Familie sind dabei, wenn sie am Freitagabend zum letzten Mal bei „The Voice of Germany“ auftritt: Debbie Schippers, Schülerin des Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen. Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner
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Sie treten im Finale von „The Voice of Germany“ gegen Debbie Schippers an: Judith van Hel aus Wermelskirchen, ... Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner
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... Andreas Kümmert aus Würzburg und ... Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner
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... Chris Schummert aus Berlin. Geht man nach den Chartplatzierungen, ist Debbie in dieser letzten Runde allerdings nur Außenseiterin. Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner

Geilenkirchen/Berlin. Gleiche Chancen für alle? Das gilt nicht mehr so ganz. Denn wenn Debbie Schippers aus Geilenkirchen zum letzten Mal in der Castingshow „The Voice of Germany“ antritt, haben ihre drei verbliebenen Konkurrenten bereits vorgelegt. Dann kommt es nicht mehr allein auf die vom Publikum abgegebenen Stimmen an, sondern auch auf die Zahl der Singles, die bis dahin verkauft wurden. Jede verkaufte Single zählt so viel wie zwei Stimmen – eine clevere Marketingstrategie.

Debbie jedenfalls liegt hier bislang deutlich hinter Judith van Hel, Chris Schummert und Andreas Kümmert, der mit seinem Song „Simple man“ sogar die Download-Charts anführt. Die 17-Jährige wird sich den Spaß dadurch sicher nicht verderben lassen.

Denn um den Spaß ging es ihr sowieso von Anfang an, gewinnen oder verlieren war – wenn überhaupt – zweitrangig. Was kein Wunder ist, wenn man die Chance hat, mit einem Weltstar wie Katy Perry zusammen aufzutreten – so geschehen während der Halbfinalsendung am vergangenen Freitag.

Während ihrer Vorbereitungen auf das große Finale am heutigen Abend nahm Debbie sich Zeit, um mit unserer Redaktion am Telefon über die vielleicht aufregendsten Stunden ihres Lebens zu sprechen. Und darüber, wie es für sie nach einem verrückten Jahr 2013 weitergehen soll.

Wie ist es denn so, mit einem Weltstar wie Katy Perry auf der Bühne zu stehen?

Debbie: Absolut unglaublich. Du stehst auf der Bühne, guckst zur Seite und siehst: Sie ist es wirklich! Katy! Ich konnte es gar nicht fassen. Natürlich versucht man so umso mehr, seine Sache so gut wie möglich zu machen.

Du bist vor jeder Runde von „The Voice“ hundertprozentig davon überzeugt gewesen, dass Du ausscheiden wirst. Jedes Mal ist das Gegenteil passiert. Du weißt ja, was das nun für Freitag bedeutet?

Debbie: (lacht) Ja, schon. Aber ehrlich: Ich bin sicher, dass ich im Finale keine Chance habe. Und das ist okay. Ich hätte ja nie im Traum daran gedacht, dass ich unter die besten vier komme. Trotzdem will ich am Freitag noch mal alles geben und meinen Auftritt „The Bosshoss“ widmen, weil sie von Anfang an mich geglaubt haben und mich in ihr Team gewählt haben.

Ziehst Du da nicht ganz unabhängig von der Sendung eine Lehre für Dich persönlich?

Debbie: Ja natürlich. Wenn ich in den letzten Monaten etwas gelernt habe, dann, dass ich nicht immer so pessimistisch eingestellt sein sollte.

Der Verkauf der Singles der vier verbliebenen Teilnehmer fließt ja in die Abschlusswertung mit ein. Jede verkaufte Single zählt doppelt. In den Charts bist Du mit Deinem Song „Skin and Bones“ gegenüber Deinen Konkurrenten in der Tat relativ weit abgeschlagen.

Debbie: Ja, ich weiß, das ist natürlich schade. Die Singles haben wir ja im Halbfinale live im Fernsehen vorgestellt. Vielleicht kam meine Nummer dabei einfach nicht so gut rüber, wie die der anderen Teilnehmer.

Wer begleitet dich denn aus Geilenkirchen nach Berlin?

Debbie: Freunde und Familie natürlich, wir werden eine richtig große Gruppe sein. Unser Kartenkontingent haben wir jedenfalls komplett ausgeschöpft. Es wird eine Riesenparty geben.

Im Januar gehst Du auf eine kurze Tournee. Was steht für Dich sonst noch an?

Debbie: Natürlich will ich weiter Musik machen und Songs schreiben. Aber ich lebe generell mehr nach dem Motto „kommt Zeit, kommt Rat“. Sicher ist bloß nach wie vor, dass ich mein Abitur machen werde. Das steht ganz oben.

Sehnsucht nach der Schule?

Debbie: (lacht) Nein, nein, das nun auch wieder nicht.

Wie kann man Dir nach dieser verrückten Zeit denn eigentlich zu Weihnachten überhaupt noch eine Freude machen?

Debbie: Mit gutem Essen natürlich. Darauf freue ich mich. Aber die ganze Vorweihnachtszeit ist in diesem Jahr eigentlich völlig an mir vorbeigegangen. Davon habe ich praktisch gar nichts mitbekommen. Mit meinem Geburtstag war es genau so. Und für Weihnachten habe ich bisher ehrlich gesagt auch nur für meine Schwester ein Geschenk. Ich bin zu nichts gekommen.

Und wie sieht es aus mit Vorsätzen für´s neue Jahr?

Debbie: Habe ich auch nicht. Bis Silvester werde ich wohl auch brauchen, um zu begreifen, was alles passiert ist.

Das Finale von „The Voice of Germany“ ist am Freitag ab 20.15 Uhr live in Sat.1 zu sehen.

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