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Tagesstätte Lindenbaum betreut jetzt „Kleine Forscher“

Von: hama
Letzte Aktualisierung:
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Rund 70 Lindenbaum-Kinder freuen sich über die Auszeichnung „Kleine Forscher“ und haben spannende Monate und Experimente hinter sich. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Breberen. „Wir wollten das im Alltag der Kinder unterbringen.“ So einfach war die Idee hinter der Teilnahme der rund 70 Kita-Betreuten aus Breberen und Umgebung, die jetzt ganz stolz als „Kleine Forscher“ zertifiziert wurden.

Eine mathematische und naturwissenschaftliche Basis zu legen ist die Grundidee nicht nur im Kindergarten Lindenbaum. „Die Kinder neugierig machen“, sei ein Ansatz bei der Arbeit am Fundament für die schulische Laufbahn des Nachwuchses, so Irmgard Caron, Leiterin des Hauses.

Herauszubekommen, ob, wie und wann Gummibärchen schwimmen, war eines der Experimente. Zugegebenermaßen interessant, aber ohne den großen Knalleffekt. Den gab es beispielsweise beim Thema „Vulkane“. Backpulver und Brause eigenen sich hier hervorragend, einen mehr oder weniger großen Ausbruch zu simulieren.

Einmal, so erzählt Irmgard Caron, hatte man in einer Gruppe etwas zu viel Vulkan-Treibmittel eingesetzt. „Als ich zur Türe herein kam, schoss der Vulkan gerade bis an die Decke“, erinnert sie sich an eine Schrecksekunde und den damit verbundenen Spaß der Kinder. Warum dreht ein Windrad sich? Warum liefert die Sonne Strom, und wie entstehen eigentlich Seifenblasen? Warum stehen uns manchmal die Haare zu Berge, und warum haben wir unter Wasser Druck auf den Ohren?

All das und noch viel mehr ist im Angebot, um die Kinder neugierig zu machen, gefördert vom Bildungsministerium. Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative in Kindergärten und Grundschulen. Mit Fortbildungsangeboten und entsprechendem Material unterstützt sie pädagogische Fachkräfte dabei, mit den Kleinen die Welt und Phänomene des Alltags zu entdecken und zu erforschen. Rund ein Drittel der Kindergärten in Deutschland haben sich daran schon beteiligt.

In Breberen ist das Team rund ein Jahr lang mit den Kindern am Thema und wurden immer wieder die Eltern eingebunden. Vom Kreis Heinsberg betreuen Annette Sielschott und Richard Jochims die Teilnehmer. Beide überbrachten bei einem Fest im Schatten der Lindenbäume eine Plakette und eine Urkunde. Nach dem offiziellen Teil konnten die Kinder ihren Familien zeigen, was sie so alles erforscht und entdeckt hatten.

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