„Tag der Begegnung” auf edlen Motorrädern

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Rund 150 Motorräder, Quads und Trikes setzten sich mit den 103 Menschen mit Behinderungen beim 8. Corso der „Biker- und Trikerfreunde ohne Grenzen” in Bewegung. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. „Das Wichtigste für uns ist immer, dass alle teilnehmenden Behinderten einen Platz auf einem der Motorräder oder Trikes bekommen.” Horst Sommer, Vorsitzender der „Biker- und Trikerfreunde ohne Grenzen”, und sein Vize Ed Haartmans geben die entscheidende Zahl der rund 150 Teilnehmer am 8. großen Motorradcorso beim Festival der Begegnung vor.

Es war einiges anders als in den sieben Jahren zuvor. Bei herrlichem Sonnenschein setzte sich nach der Motorradsegnung an der „Oase” in Hohenbusch der Lindwurm von interessanten zwei-, drei- und vierrädrigen Fahrzeugen der in Bewegung.

Unter „Polizei- und Feuerwehrschutz” führten Horst Sommer und Ed Haartmans den Corso an. Kurz danach genoss der Schirmherr der Veranstaltung, Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen, die Runde durch die Gemeinden in einem Trike.

Auf die 150 Teilnehmer kamen eben diese 103 Menschen mit Behinderungen, für die das Festival der Begegnung immer ein großer Feiertag in ihrem Jahreskalender ist. Über die Jahre haben sich Freundschaften gebildet, und manchmal ist es ein kleines Drama, wenn der Motorradfahrer, der noch im zurück liegenden Jahr der Chauffeur war, diesmal aus welchen Gründen auch immer nicht dabei ist.

„Ausfälle haben wir schon im Griff. Für Ersatz wird dann schnellstens gesorgt”, kennt Horst Sommer die Lösung für diese kleinen Probleme.

Nach dem Umzug des Vereinsheims der „Biker- und Trikerfreunde ohne Grenzen” - aus dem Gangelter Ortskern an den Rand von Hohenbusch - ist die neue Adresse vermutlich nicht für jeden leicht zu finden. Hieraus erklärt sich wohl, warum die 300er-Marke der Teilnehmer, bisheriger Rekord, in diesem Jahr nicht geknackt werden konnte.

Auch hatte man das ganze Rahmenprogramm vom Gelände der Hauptschule, ebenfalls nahe beim Gangelter Zentrum, nach Hohenbusch verlegt. Dort hat man auch viel Platz, stört aber keine Nachbarn.

Begonnen hatte das Festival der Begegnung mit einer gut besuchten Lagerfeuer-Fete. Mit Livemusik von „Tres Hombres” feierte man nach dem Corso lange den gelungenen Einstieg. Nach dem Frühstück tags darauf klang die Veranstaltung für die Gäste langsam aus.

Für die „Biker- und Trikerfreunde ohne Grenzen” begann dann schon die heiße Phase der Vorbereitungen für das zwei Bobbycar-Rennen, das am 12. September in Hillensberg stattfindet.

Dazu werden sogar noch Mannschaften aus den einzelnen Orten der Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht gesucht, die in echten Bobbycars ohne jeden Umbau zum Wettkampf der Region „Der Selfkant” antreten. Infos gibt es unter http://www.biker-triker.de .
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