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SV Scherpenseel setzt auf den Klassenerhalt

Von: Herbert Keusch
Letzte Aktualisierung:
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Trainer Michael Witek (Zweiter von links) und Betreuer Martin Heinen (Zweiter von rechts) mit drei der fünf Zugänge beim SV 09 Foto: Keusch

Übach-Palenberg/Scherpenseel-Grotenrath. Besser kann die Stimmung kaum sein: Beim Fußball-Aligisten SV 09 Scherpenseel-Grotenrath wartet man gespannt auf die kommende Spielzeit, die am 29. August beginnt. Dabei hat Vorsitzender Manfred Derichs inzwischen alles im Griff.

Nachdem es vor ein paar Jahren gar nicht so gut bei den Rot-Weißen aussah - Derichs trug sich mit dem Gedanken, die Brocken hinzuschmeißen - ist inzwischen wieder alles bestens geregelt. Manfred Derichs ist weiterhin gewählter Vorsitzender, die Arbeit im Vorstand wird gemeinsam bewältigt. „Wobei in unserem Vorstand inzwischen wieder deutlich mehr Mitglieder mitarbeiten. Alles ist auf eine deutlich breitere Basis gestellt”, erklärt der Vorsitzende.

Auch sportlich läuft es bei den Rot-Weißen eigentlich zufriedenstellend. Im Kreispokal hat die Mannschaft die ersten beiden Runden im Grunde genommen problemlos überstanden, wobei das Derby bei Rot-Weiß Frelenberg in der ersten Runde durchaus nicht so einfach zu bewältigen war.

Die Mannschaft und ihr Spielertrainer Michael Witek gehen zuversichtlich, aber nicht mit übertrieben hohen Erwartungen in die nächste Saison. „Unser Ziel ist einzig und allein der Klassenerhalt, größere Erwartungen können wir mit dem zur Verfügung stehenden Potenzial nicht realisieren”, erklären Trainer Michael Witek und Pressesprecher Berthold Lütters unisono. Diese Einschätzung erscheint bei der starken Konkurrenz in der Heinsberger A-Liga auch realisitsich. Mit Alessio Pinna ist der vielleicht entscheidende Akteur wieder zu den Scherpenseel-Grotenrathern zurückgekehrt. „Alessio hat von jüngster Kindheit bis zu den C-Junioren immer hier in Scherpenseel-Grotenrath, seinem Heimatverein, gespielt”, freut sich Vorsitzender Derichs, dass „der verlorene Sohn wieder zu den Rot-Weißen zurückgekehrt ist”. Pinna hatte sich ursprünglich nach einem Gastspiel bei den Kückhovener B-Junioren als A-Jugendspieler nach dem Abstieg der Frelenberger Rot-Weißen dazu entschlossen, zum Bezirksligisten VfR Linden-Neusen zu wechseln, wo er sich auch schon angemeldet hatte. Er hat es sich aber noch einmal überlegt und will jetzt mithelfen, den Klassenerhalt bei den Scherpenseel-Grotenrathern unter Dach und Fach zu bringen. Auf seine Durchschlagskraft im Angriff und ganz besonders seine Tore hofft man bei den Rot-Weißen, denn die können durchaus entscheidend im Kampf um den Klassenerhalt sein. Zumal mit Patrick Roußaint und Conny Baumann gleich zwei Akteure den Scherpenseel-Grotenrathern in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.

Drei Trainingseinheiten

„Wir haben zwar noch einmal alles versucht, die beiden dazu zu bewegen, noch ein weiteres Jahr dranzuhängen”, sagt Witek. Man müsse aber Verständnis dafür haben, dass beide jetzt etwas kürzer treten wollen. „Sollten wir große Probleme bekommen, dann können die beiden vielleicht doch noch einmal einspringen”, hofft der Scherpenseel-Grotenrather Trainer immer noch, dass Roußaint und Baumann doch noch aushelfen könnten.

Die Rot-Weißen bereiten sich mit drei Trainingseinheiten pro Woche auf die sicher recht schwierige Saison vor. Dabei geht man mit einer erheblich verjüngten Mannschaft in die Spielzeit, denn neben Alessio Pinna haben sich mit Manuel Moreno, Gerret Guttschow und Robert Berners drei weitere Akteure aus der erfolgreichen Frelenberger A-Junioren-Mannschaft den Scherpenseel-Grotenrathern angeschlossen. Die Frelenberger A-Junioren wurden immerhin Heinsberger Kreismeister. Entscheidend kommt es darauf an, ob sich die vier Zugänge schnell an die härtere Gangart in der A-Liga gewöhnen können. Außerdem hat sich mit Johannes Heuter ein ebenfalls noch recht junger Akteur zum SV 09 verändert, der bisher in der Frelenberger Zweitvertretung kickte.

Drei Favoriten im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga hat der Scherpenseel-Grotenrather Trainer Michael Witek ausgemacht. „Der SV Waldfeucht-Bocket geht ganz erheblich verstärkt in die Saison, aber auch der Oberbrucher BC und unser Nachbar VfL Übach-Boscheln werden um den Titel mitspielen”, so Witek.
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