Geilenkirchen-Tripsrath - Strom für die Umgebung: Windpark wird in Betrieb genommen

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Strom für die Umgebung: Windpark wird in Betrieb genommen

Von: Daniela Martinak
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Die Motoren der Windräder im Tripsrather Windpark sind angeworfen worden. Foto: Daniela Martinak

Geilenkirchen-Tripsrath. Das kontinuierliche „Surr, surr, surr“, wirkt beinahe beruhigend. Jedenfalls wenn der Lärm des Motors daneben ausgeblendet wird. Wer den Blick gen Himmel richtet, weiß, woher das Geräusch kommt: Drei Kolosse, die ihre drei Flügel durchdrehen lassen, schneiden dem Wind die Luft ab.

Mitte August begannen nach dem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten für den Windpark in Tripsrath. „Ein Gemeinschaftsprojekt der Firma NEW Re GmbH und BRM Windenergie GmbH & Co. KG.“, erklärt Stefanie Kuß, von der NEW.

Zur feierlichen Inbetriebnahme begrüßen Tafil Pufja, der Geschäftsführer der NEW Re, Guido Rulands und Guido Becker, beide Geschäftsführer BMR Windenergie, den Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen, Thomas Fiedler, Lothar Beine, AR-Vorsitzender der NEW AG, und Armin Pennartz von der Kreissparkasse Heinsberg, Filialdirektor Geilenkirchen / Übach.

Die Nennleistung

Der Windpark besteht aus drei modernen Windkraftanlagen des Typs RE-Power MM 92. Die Nennleistung pro Anlage beträgt 2,05 Megawatt, so dass der Windpark insgesamt auf eine Nennleistung von 6,15 Megawatt kommt. „Die drei Windkraftanlagen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund elf Millionen Euro erzeugen die Energiemenge von rund 4 000 Durchschnittshaushalten. Die CO2-Einsparung gegenüber der konventionellen Stromerzeugung beträgt rund 13 500 Tonnen pro Jahr“, erklärt Pufja bei der Ansprache direkt vor Ort.

Von den drei Anlagen hat die BMR eine und die NEW Re zwei errichtet. „Wir möchten den Ausbau regenerativer Energien in der Region vorantreiben und planen, in den kommenden fünf bis zehn Jahren bis zu 100 Millionen Euro in die Erneuerbaren zu investieren“, sagt der Geschäftsführer der NEW Re.

Bis dahin solle jeder der drei Kolosse in Tripsrath eine Strommenge von 5,3 Millionen kWh pro Jahr einspeisen.

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