Stimmungsvolle Galasitzung der KG Scherpe-Bösch-Wenk

Von: agsb
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Helmut Schröder als „Der Eine” hetzte nicht nur den Elferrat der KG Scherpe-Bösch-Wenk über die Narrenbühne, präsentierte in Scherpenseel seine Goldkehle. Foto: agsb

Übach-Palenberg. „Wo bleibt das Stadtprinzenpaar?”, fragte sich das Orga-Team der KG Scherpe-Bösch-Wenk kurz vor Beginn der Galasitzung in der vollbesetzten Mehrzweckhalle an der Grundschule. Es gab anscheinend einen Übermittlungsfehler, den aber beide Seiten weit von sich schoben. Aber die anfängliche Lücke schlossen die Scherpenseeler professionell mit eigenen Kräften aus der Tanzgarde.

Glorreich war der Einzug des amtierenden Stadtdreigestirns der Scherpe-Bösch-Wenk, die offizielle Verabschiedung schmerzte im Herzen der KG. Prinz Leon I. (Greven), Bauer Manfred (Wrobel) und Jungfrau Gertrud (Gerd Göbbels) hatten Tränchen in den Augen, diese schöne Zeit wollte keiner missen. Und das Stadtdreigestirn begeisterte zusammen mit der KG während des Session mit einem eigenem Musical.

Mit belgischem Humor

Als Eisbrecher stand „Et Hühldöppe” aus Büttgenbach in der Bütt. Mit belgischem Humor bewies Werner Heck seine Klasse als Büttenredner und legte los wie die Feuerwehr - die Stimmung in der farbenprächtigen Narrhalla erreichte schnell ihren Höhepunkt. Und zur Freude der Karnevalisten auf der Bühne hielt die Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. „Der Eine und der Andere” (Helmut Schröders/Ralf Esser) legten gleich nach, und der singende Wirt war im Element, er hatte bei der Damenwelt einen Stein im Brett. Die Narrhalla bebte zur frühen Stunde, und es sollte noch dicker kommen. Das Selfkantsternchen Anna Franken aus Stahe-Niederbusch war erstmals zu Gast in Scherpenseel. Das 17-jährige Talent ist den Kinderschuhen entwachsen, die Reden werden immer kesser.

Stadtprinzenpaar mit Gefolge

Danach wurde das Stadtprinzenpaar durch Sitzungspräsidentin Silvia Börger angekündigt. Angeführt von den „Alten Kameraden” aus Übach zog das Stadtprinzenpaar Prinz Daniel und Ihre Lieblichkeit Michaela aus Übach-Boscheln ein. Die beiden präsentierten sich als echte Stimmungskanonen mit Goldkehlen. Prinz Daniel baute seiner Michaela ein „Schloss auf der Bühne” und zeigte sich zusammen mit der Prinzessin als Gesangstalent. Dann ließen die „Alten Kameraden” die Trommelstöcke” fliegen und stimmten viele Karnevalhits an - die Narrhalla entpuppte sich mehr und mehr als Hexenkessel. Nachdem der Stadtprinz mit seinem großem Gefolge die Narrenbühne geräumt hatte, konnte Edgar Andrea aus Belgien als „Ne bonte Pitter” loslegen. In seinen roten Schuhen tippelte er zur Bühne. Und der bonte Pitter legte mächtig los. Er sah in der Verhaftung des Wetterfrosches Jörg Kachelmann den Ursprung der aktuellen Wetterkapriolen. Die „Krötsch Musikband” aus Eschweiler legte danach los. Es schwebte „Engel” Hettwich aus Mönchengladbach zur Bühne. Hedwig Sieberichs ist der giftigste Engel zwischen Himmel und Erde. Dass sie eine feste Größe im rheinischen Karneval ist, bewies sie einmal mehr. Und dann schien es unheimlich zu werden.

Die Showtanzgruppe „Maskerade” hat sich ihren festen Platz im Sitzungskarneval gesichert - ebenso wie das KG-eigene Männerballett „Nine Pack”. Beide Gruppen wurden frenetisch gefeiert, wobei „Maskerade” mit ihrer Geisterstunde fast Punkt Mitternacht die Narrhalla gespenstig werden ließ.

Das Dreigestirn aus Merkstein setzte einen weiteren farbenprächtigen und stimmungsvollen Abschluss bei dieser Galasitzung der Scherpe-Bösch-Wenk.
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