Stimmung wie im Pub: Fragile Matt im St.-Elisabeth-Krankenhaus

Von: a.s.
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Mit typisch irischen Instrumenten und Liedern begeisterten (v.l.n.r.) David Hutchinson, Katja Kleibrink, Jürgen Rothen und Andrea Zielke Besucher und Gäste des Krankenhauses. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen. Es wird gesungen, getanzt, geklatscht und zum Rhythmus gewippt, wenn Fragile Matt auf der Bühne stehen, dann bleibt keiner mehr ruhig auf seinem Platz sitzen. So auch kürzlich in der voll besetzten Kapelle des St.-Elisabeth-Krankenhauses Geilenkirchen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur im Krankenhaus“ präsentierte der Krankenhausseelsorger Meinolf Schrage das Quartett, das mit typisch irischer Musik für Begeisterung sorgte. Zudem wurde das Konzert über eine Kamera auf die Fernsehgeräte der Patientenzimmer übertragen, so dass jeder die Musik genießen konnte.

Seit 2009 stehen David Hutchinson, Katja Kleibrink, Jürgen Rothen und Andrea Zielke als feste Formation zusammen auf den Bühnen im und um das Bergische Land. Der eine beherrscht das Banjo, die andere greift zur traditionellen Rahmentrommel, der dritte spielt Gitarre und die vierte im Bunde entlockt dem Dudelsack seine Töne. Alles zusammen klingt dann so, als würde man mitten in einem Irish Pub mit feiernden Menschen sitzen. Wenn man dann noch den Zettel mit den Liedtexten zur Hand nimmt und anfängt, selbst den Chorus mitzusingen, kann man sich der guten Laune nicht mehr entziehen.

Traditionelle Stücke

Gesungen wurden traditionelle irische Lieder wie „Lord of the Dance“, „Whistlin Gypsy Rover“ oder das manchem bekannte „Wild Rover“. Jedem Lied ging eine kleine mehr oder minder glaubwürdige Anekdote voraus, denen das typisch irische Augenzwinkern innewohnte. Selbst wenn man nicht jedes Wort der Texte verstand, war es – auch durch die vorherige Erklärung – nicht schwer, Thema und Stimmung der Lieder zu verstehen.

Ihrem Motto, zu animieren statt nur zu präsentieren, wurden die vier gerecht, da nicht nur der „Bühnenfloh“ Andrea, sondern auch Zuhörer bei den schnellen Melodien aufstanden und sich bewegten.

Abrunden konnten der Ziegenzüchter David aus Irland, der kleine Mann Jürgen mit der großen Gitarre, die einst Matrosin werden wollende Katja und die Riverdance tanzende Andrea – auch diese Geschichten war nicht so ganz ernst zu nehmen – ihr Programm dann noch mit einer Zugabe, die ebenso viel Applaus erntete wie die anderen Lieder.

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