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Steven McLarren ist ein „Shooting Star”

Von: mabie
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Steven McLarren ist Vorsitzender der Jungen Union (JU) in Ubach-Palenberg. Im Hauptberuf ist der 20-Jährige Großraumgeräteführer im Tagebau Inden des Energieriesen RWE. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Wie ein „typischer Christdemokrat” sieht er nach landläufiger Meinung nicht aus: Steven McLarren, 20-jähriger Vorsitzender der Jungen Union in Übach-Palenberg. Daheim in Frelenberg fühlt er sich wohl, doch auch im Jugendheim von Süggerath, wo er viele Freunde hat, ist er zuhause.

Beruflich ist er genau das Gegenteil eines typischen CDU-Mitglieds. Er ist „Großraumgeräteführer” im RWE-Tagebau Inden, ein Bergmann. Dennoch engagiert er sich für die Partei. Im letzten Jahr ist er etwas wie der heimliche „Shooting-Star” der „Schwarzen” in der ehemaligen Zechengemeinde geworden. Von Politikverdrossenheit keine Spur.

Neugier

Neugierig geworden ist der frisch ausgelernte Elektroniker für Betriebstechnik, wie es korrekt heißt, bei der Wahl 2004. „Da durfte ich zum ersten Mal zur Urne, das war spannend”, gesteht er im Gespräch mit unserer Zeitung. „Bestimmte Standpunkte, die von der CDU vertreten wurden, haben mir gefallen”, sagt er zur Wahl seiner Partei. Eine kleinere Gruppierung, keine der etablierten Volksparteien, wäre ihm sowieso nicht ins Parteibuch gekommen.

„Denn dann muss man immer irgendwelche großen Kompromisse schließen”, winkt er ab. „Ganz oder gar nicht” war auch sein Motto, als er er schließlich der CDU beigetreten ist. „Ich bin einfach auf gut Glück ´rein, bin freundlich aufgenommen worden”, berichtet er. Dass es auch anders gehen kann, davon hat er schon gehört.

Und weil ihm Engagement für eine Sache sehr wichtig ist, hat er auch schnell Verantwortung übernommen. Nun ist er Vorsitzender der Jungen Union in Übach-Palenberg, ein recht aussichtsreicher Listenplatz für die kommende Kommunalwahl könnte ihn auch zu einem noch sehr jungen Ratsmitglied machen. „Aber wenn ich nicht ´reinkomme, ist es nicht so schlimm”, lacht er.

Viel wichtiger sei ihm die Arbeit in Ausschüssen des Stadtrats, hier hat er sich schon den Schul-, Sport- und Kulturausschuss vorgenommen, will Mitglied werden.

Ein anderes Projekt ist für ihn aber noch wichtiger: der Ausbau der schnellen Internetleitung „DSL” im Stadtteil Boscheln. Hier gibt es nur Tempo wie in der Steinzeit des World Wide Web.

Nach einem Gespräch mit einem Parteifreund aus der Telekommunikationsbranche kam schnell der Kontakt zur Deutschen Telekom AG, Bonn, zustande. „Die haben dann ganz schnell gemerkt, dass sich der Ausbau lohnt”, ist McLarren stolz auf seinen ersten Erfolg in der Politik. Wann es genau kommt, weiß der 20-Jährige nicht, wohl aber, dass es schnell geht, wenn es soweit ist.

„Auf jeden Fall Mitte 2009”, sagt er voraus. Genügend Zeit also, um sich noch in die Kommunalpolitik einzuarbeiten. Handlungsfelder gibt es schließlich genug, wohnt er doch in direkter Reichweite zur aktiven Kiesabgrabungsfläche in Frelenberg. „Hier muss einfach das Beste daraus gemacht werden”, denkt er laut über dieses Streitthema nach.

Und schon Momente später ist er wieder einmal in seinem heimischen Bastelkeller verschwunden. „Das Jugendheim braucht ´nen gescheiten Breitformat-Fernseher”, sagt Steven und greift zum Lötkolben. Bald wird er mit der Reparatur fertig sein. und die Leute im Jugendheim freuen sich, einen Kumpel wie ihn in ihrer Mitte zu haben.
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