Städtepartnerschaft mit Quimperlé feiert Jubiläum

Von: Georg Schmitz
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Ein Blick auf Quimperlé, wie viele Geilenkirchener ihn kennen, mit der alles überragenden Kirche Notre-Dame-de-l`Assomption St. Michel. Das 50-jährige Jubiläum der Städtefreundschaft wird 2016 in Geilenkirchen und 2017 in Quimperlé gefeiert. Foto: stock/Panoramic

Geilenkirchen/Quimperlé. Viele Menschen in Quimperlé und Geilenkirchen freuen sich schon auf das runde, 50-jährige Jubiläum der Städtefreundschaft, das 2016 in Geilenkirchen und 2017 in Quimperlé gefeiert wird. Erste Vorbereitungen für die Jumelage sind im Gange, und die älteren Bürger auf beiden Seiten erinnern sich noch an die Unterzeichnung der offiziellen Städtepartnerschaftsurkunde im Jahre 1966.

Nur wenige wissen allerdings, dass erste Gespräche mit dem Ziel einer Städtefreundschaft Geilenkirchen-Quimperlé bereits drei Jahre zuvor stattfanden. Durch Vermittlung des damaligen Landesverwaltungsrates Hüttenmeister wurde Ende 1963 die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt im linksrheinischen Grenzland und der Stadt in der Bretagne angeregt. Dem Vorschlag konnten die Menschen in beiden Ländern vieles abgewinnen, würden beide Kommunen doch im kleinen Rahmen ihren Beitrag zum Aufbau eines vereinten Europas leisten.

Vertreter der Stadt

So wurden erste offizielle Kontakte im Juli 1964 in Quimperlé geknüpft, als eine Delegation von Vertretern der Stadt Geilenkirchen und des Rates mit dem stellvertretenden Bürgermeister Pennartz und Stadtdirektor Raimund Bruch an der Spitze in die Bretagne reisten. Die Delegation wurde vor dem Rathaus in Quimperlé von Bürgermeister Jean Charter empfangen. Nach dem inzwischen verstorbenen Jean Charter wurde später in Geilenkirchen ein kleiner Platz im Hartbaumpfad benannt.

Sofort nach dem Empfang fand damals die erste Zusammenkunft im Sitzungssaal des Rathauses von Quimperlé statt, wobei den deutschen Gästen die bretonische Stadt vorgestellt wurde. Auch die Realschule Geilenkirchen nahm mit der Unterstützung des ehemaligen Direktors Haub Anfang 1964 Kontakt mit dem staatlichen und privaten Jungen-Gymnasium in Quimperlé auf.

Die Bemühungen um eine Partnerschaft fielen auf fruchtbaren Boden und bereits im Dezember 1964 unternahm die Abschlussklasse der Realschule eine erste Fahrt in die Bretagne. Dort wurden sie von Oberstudiendirektor Le Berre vom staatlichen Gymnasium begrüßt. Es wird berichtet, dass die Gastfamilien den Geilenkirchener Schülern und Lehrern einen sehr freundlichen Empfang bereitet hatten.

Ein Gegenbesuch einer Klasse des französischen Gymnasiums fand dann im Juli 1965 in Geilenkirchen statt. Wie zuvor in Quimperlé nahmen die Schüler beider Länder gemeinsam am Unterricht teil. Die beiden genannten Begegnungen zählten zu den ersten Kontakten und mündeten in einer bis heute intakten Städtefreundschaft, die offiziell 1966 mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelt wurde.

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