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Staatssekretär Schäfer: „Pfeiler” öffentlichen Lebens erhalten

Von: mabie
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Im Beisein der Spitzenvertrete
Im Beisein der Spitzenvertreter von Rat und Verwaltung der Stadt Übach-Palenberg, mit Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch an der Spitze, trug sich Staatssekretär Professor Klaus Schäfer (vorn links) in das Goldene Buch der Stadt ein. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Natürlich durfte sich Staatssekretär Professor Klaus Schäfer bei seiner kurzen Stippvisite im Schloss Zweibrüggen auch ins Goldene Buch der Stadt verewigen. Dennoch ging es bei dem von den Spitzen von Rat und Verwaltung begleiteten Besuch auch um harte Fakten.

Insbesondere die Frage, inwiefern bestehende Einrichtungen für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation aufrechterhalten werden können, beschäftigte die Runde.

Klaus Schäfer arbeitet im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Er traf in Übach-Palenbergs zuerst Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch. Zweimal schon hatte der Staatsekretär seinen Besuch angekündigt, musste aber aus terminlichen Gründen absagen. „Aller guten Dinge sind drei”, scherzte er beim Eintreffen.

„Ich habe Übach-Palenberg vor langer Zeit einmal kennengelernt und war im vorigen Jahr zur Einweihung der Schwimmschule dort”, erinnerte sich Klaus Schäfer. Einen „Sack voll Geld” oder einen dicken Scheck hatte er zwar nicht dabei, dennoch machte er deutlich, dass die finanzielle Unterstützung von Kultur und Sport nicht nur in Großstädten Vorrang genießen solle. Vor allem in ländlichen Räumen sollten diese beiden Pfeiler des öffentlichen Lebens erhalten bleiben - auch in Zeiten leerer öffentlicher Kassen.

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch ließ in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt, dass es auch die Rahmenbedingungen sind, die der Stadt zu schaffen machen. Zwar sei sie eine der 34 Kommunen, die am „Städtestärkungspakt” des Landes teilnähmen. Dennoch seien auch in Übach-Palenberg Themenfelder wie Förderung der Kultur, Integration und Inklusion von hoher Bedeutung. „Denn die Kultur ist ein Bestandteil der Bildung junger Menschen”, so Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, „und darf nicht kaputt gehen.”
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