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St. Ursula: Projekt „Mutter Erde“ thematisiert Umweltschutz

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
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Schülersprecherin Sophia Plum (rechts) will auf die Verschwendung in Deutschland aufmerksam machen. Anhand von Plakaten erklärt sie ihren Mitschülern, worauf es ankommt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Den „Tag der Erde“ hat die Schülervertretung (SV) des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen zum Anlass genommen, um mit einem Projekt „Mutter Erde“ zu erforschen. Der Tag der Erde wurde 1975 in den USA ins Leben gerufen und wird seit 1990 international begangen.

„Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Deutschland mit den Ressourcen verschwenderisch umgegangen wird“, nennt Schülersprecherin Sophia Plum die Intention des Projektes.

Die Präsentation in der Aula des Gymnasiums thematisierte verschiedene Problemfelder und zeigte den ökologischen Fußabdruck Deutschlands. Dabei wurde deutlich, dass das Internet bei der Recherche zu den verschiedenen Themen eine wichtige Hilfe ist und dazu viele Daten und Fakten liefern kann.

Umfassend hatten sich die 16 und 17 Jahre alten Schülervertreter zwei Wochen lang auf das die Bereiche Gesundheit, Ernährung und Umwelt umfassende Projekt vorbereitet. Nach dem Motto „Zuerst einmal vor der eigenen Haustüre kehren“, richteten die Schüler ein besonderes Augenmerk auf die Vermeidung von Müll und Energieeinsparung in direktem Bezug auf ihre Schule. „Wir haben mehrere Kids zu Müll- und Energieexperten ausgebildet“, berichtet Nils Kohnen. „Und wir haben ihnen erklärt, wie man Energie spart“, wirft Pavel Miller ein. Die „Ausgebildeten“ würden ihr Wissen um eine intakte Umwelt an die anderen Schüler der 5er Klassen weitergeben.

„Zahnreinigungshölzchen“

Beim Thema Konsumgüter warfen die Schülervertreter die Frage auf „Plastik – Fluch oder Segen ?“. Ein Vergleich zwischen einer Elektrozahnbürste und einer Zahnbürste aus einem kleinen hölzernen Ast in Afrika wurde herangezogen. Dabei machten die Schüler klar, dass die Herstellung der 130 Euro teuren elektrischen Zahnbürste in zehn Ländern, auf drei Kontinenten und in fünf Zeitzonen erfolgt. Das „Zahnreinigungshölzchen“ aus Afrika schlage aber nur mit drei Cent zu Buche und erfülle auch seinen Zweck.

Das Thema Wohnen zeigte auf, was man beim Hausbau und Ausbau beachten kann, um auf der sicheren und sparsamen Seite zu sein. Dazu gehören die Nutzung von Energiesparlampen, richtiges Heizen und Lüften und der schonende Umgang mit Wasser. Anhand von vier Fünf-Liter-Eimern machten die Schüler klar, dass der durchschnittliche Tagesverbrauch an Wasser nur zum Wäschewaschen alleine schon 20 Liter beträgt.

Die Ernährung wurde auch nicht ausgelassen. „Der Verzehr von Billig-Burgern erhöht bei der Produktion den CO2-Ausstoß“, erfuhren die Besucher der Ausstellung. Das Thema „Fair gehandelte Produkte“ nahm ebenfalls einen breiten Raum bei dem Umweltprojekt ein.

Die Fairtrade-AG der Schule spricht sich klar für fair gehandelte Produkte aus. „In der nächsten Woche bekommt unsere Schule einen FAIR-o-mat“, sagt Sophia Plum. Der Automat kommt ohne Strom aus, weil keine Kühlprodukte angeboten werden. Dafür basieren alle Schnützereien und Süßigkeiten in dem Automaten auf fairem Handel. Auch Schulleiter Matthias Küsters schaute sich einmal die Präsentation an und konnte dem Projekt nur Positives abgewinnen.

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