Sportzentrum Geilenkirchen: Neues Bad eine Frage der Zeit

Von: Georg Schmitz
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Geilenkirchen. Bei der 46. Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes im Hotel Jabusch äußerte sich Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler zum aktuellen Sachstand in Bezug auf das Sportzentrum. „Das Schwimmbad ist ein Totalschaden, davon gingen wir bis vor wenigen Tagen aus“, so der Bürgermeister.

 Die Versicherung habe aber noch Restwerte festgestellt, die es zu verwenden gelte. „Aus diesem Grund wird der alte Standort voraussichtlich auch der neue sein“, teilte Fiedler den anwesenden Vertretern der Sportvereine mit.

Das Sportzentrum sei zum gleitenden Neuwert versichert und die Stadt stehe in positiven Gesprächen mit der Versicherung. Derzeit werde ein sogenanntes Raumbuch erstellt, in dem akribisch – Raum für Raum – die vorhandenen Werte aufgelistet würden.

Fiedler machte deutlich, dass eine Stadt von der Größe Geilenkirchens das Schulschwimmen gewährleisten muss. Er warb für Unterstützung durch die Vereine, um das Schulschwimmen und damit verbundene Fahrten in die Nachbarkommunen zu gewährleisten und dankte auch der Stadt Übach-Palenberg, die dreimal wöchentlich für je vier Stunden ihr Bad zur Verfügung stelle.

Der Bürgermeister machte auch klar, dass es in Zukunft kein Luxusbad geben werde, man müsse sich mit den zu erwartenden Mitteln auf ein funktionales Hallenbad für Schul- und Schwimmsport konzentrieren. Sauna und Restaurant kämen eher nicht mehr in Frage. Fiedler: „Wir werden die Bade- und Schwimmqualität erhalten.“ Er nannte drei Kriterien, die dabei im Vordergrund stünden: „Bedarfsgerecht, baulich solide und energetisch zukunftssicher“. Heute seien brandtechnische Voraussetzungen zu erfüllen, die es damals beim Bau des Hallenbades noch nicht gegeben habe. Kleine technische Gegebenheiten drängten in eine bestimmte Richtung, nämlich das Schwimmbad wieder am alten Standort zu errichten. So seien Technik, Rohre und Leitungen als verbindendes Element zwischen Sporthalle und Schwimmbad bereits vorhanden.

Die erfreuliche Nachricht bei der Versammlung hatte der Bürgermeister bereits eingangs mitgeteilt: „Die Sporthalle kann nach Grundreinigung und Erneuerung der Umkleideräume wieder in Betrieb genommen werden.“ Und das voraussichtlich bereits mit Beginn des neuen Schuljahres. Alle statischen Überprüfungen hätten ergeben, dass sich die Halle in einem sicheren Zustand befinde, nur die Tribüne bleibe bis auf weiteres gesperrt.

Die Vertreter der Sportvereine freuten sich wenigstens über diese positive Nachricht, denn pünktlich zur kalten Jahreszeit wird die Halle dringend benötigt. Fiedlers Prognose für eine Fertigstellung eines neuen Schwimmbades sah allerdings nicht besonders rosig aus: „Frühestens Ende 2015, eher aber 2016, wenn es langsam geht aber erst 2017“, so der Bürgermeister.

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