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Spekatakel auf der Wurm: 14. Badewannenrennen

Von: Georg Schmitz
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Tausende Besucher verfolgen stets das Spektakel auf der Wurm. Kentert ein Boot, ist der Spaß besonders groß. Foto: Georg Schmitz
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Von Georg Schmitz Geilenkirchen-Würm. 14 Jahre Badewannenrennen bedeuten 14 Jahre Gaudi und „Rosenmontagszug“ auf der Wurm. Bedeuten aber auch „spritzige Wildwasserfahrten“ in zu „exotischen Gefährten mutierten“ Wannen aller bekannten Hersteller. Oft

Geilenkirchen-Würm. 14 Jahre Badewannenrennen bedeuten 14 Jahre Gaudi und „Rosenmontagszug“ auf der Wurm. Sie bedeuten aber auch spritzige Wildwasserfahrten in Wannen aller bekannten Hersteller.

Oft bereits Patina angesetzt, kämpfen sich die Badebottiche durch die Fluten des schmalen Flüsschens und sind nicht selten zum Kentern verurteilt.

Das außergewöhnliche, bundesweit bekannte Spektakel im äußersten Westen hat von der anfänglichen Euphorie noch nichts eingebüßt. Im Gegenteil: Für den Samstag,13. Juli, ab 15 Uhr haben sich wieder viele mutige Rennteams angemeldet. Die Verantwortlichen von der federführenden Karnevalsgesellschaft „Würmer Wenk“ freuen sich jetzt schon darauf, dass wieder jede Menge Spaß liebende Frauen und Männer in die „Bütt“ steigen werden.

Vom Erfolg überwältigt

Mit dem durchschlagenden Erfolg des heute bekannten und beliebten Badewannenrennens hatte im Jahre 2000 niemand gerechnet. Im Gegenteil: Als Ideengeber Günter Cüppers den Mitgliedern der Karnevalsgesellschaft (KG) Würmer Wenk seine Vision, ein Badewannenrennen auf der Wurm zwischen Müllendorf und Flahstraß zu veranstalten, erläuterte, zeichnete sich bei vielen Mitgliedern ein müdes Lächeln im Gesicht ab.

Doch gemeinsam entschieden sie, das Vorhaben anzupacken und somit das karnevalistische Treiben auf die Sommerzeit auszuweiten. Bereits beim ersten Rennen im Jahre 2000 kamen bei regnerischem Wetter mehr als 2000 Zuschauer, und man war von dem Erfolg überwältigt.

Sicher gab es anfangs noch viele Dinge, die in den Folgejahren einer Verbesserung bedurften. Der organisatorische Aufwand wurde immer größer, und die Personaldecke für das Badewannenrennen musste ebenfalls aufgestockt werden.

Mittlerweile haben sich die Besucherzahlen vervielfacht, Jahr für Jahr schauen viele tausend begeisterte Menschen den wagemutigen Wannen-Kapitänen von den Böschungen der Wurm in der Hoffnung zu, dass die Teilnehmer auf der etwa 1,5 Kilometer langen Strecke mit drei Stromschnellen und anderen Hindernissen möglichst oft mit den Fluten des zumeist sanft dahin plätschernden Flüsschens Bekanntschaft machen.

Vorbereitungen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren. Auch diesmal werden rund 120 Helfer beim Event in Aktion treten. Für Sicherheit sorgen Organisationen wie DLRG, THW, Malteser und Feuerwehr Würm. Das Badewannenrennen startet wie gewohnt an der Anlegestelle zwischen Müllendorf und Kleinsiersdorf um 15 Uhr. Nach dem Rennen treffen sich die Teams beim Burgfest in Haus Honsdorf, bei dem die Coverband „Unlimited“ für die Musik zuständig sein wird. Hier findet auch die Siegerehrung statt, wobei neben dem Gewinner jede „Schnapszahlplatzierung“ ausgezeichnet wird.

Sowohl Damen- als auch Herrensiegerteam erhalten einen Wanderpokal. Alle Teams bekommen eine Urkunde als Beweis für die Teilnahme am berühmten Badewannenrennen. Bisher haben sich etwas mehr als 30 Teams angemeldet, weitere Anmeldungen sind möglich. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit weniger als den früher gemeldeten 50 Teams.

Das liegt sicherlich daran, dass die Freitagabend-Party auf der Wiese in Höhe der Anlegestelle aufgrund einzelner Beschwerden von den Behörden verboten wurde. So haben bereits Teams aus den Niederlanden, die hier über Nacht ihre Zelte aufschlugen, abgesagt. Dies wird der Gaudi aber keinen Abbruch tun, denn es werden immer noch jede Menge tolle Gefährte mit wagemutigen Kapitänen auf der Wurm unterwegs sein.

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