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Sorgt geplante Postfiliale für Verkehrschaos?

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Mit drastischen Worten auf einem gelben Plakat im Schaufenster des Geschäftes an der Alten Poststraße machen Vermieter und Mieter auf die Verhinderung der neuen Postagentur aufmerksam. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Wir ziehen demnächst um - Ortswechsel zum 31.03.2009” steht auf dem gelben Zettel, der seit Wochen in der Postfiliale Geilenkirchen ausliegt. Doch mit dem Umzug klappt es erst einmal nicht, und deshalb fragen sich die Geilenkirchener, wo sie denn ab dem 1. April ihre postalischen Dinge erledigen können.

Mit einem Telefonanruf von Berthold Hoppe von der Deutschen Post in Dortmund wurde die Stadt Geilenkirchen Ende September 2008 davon in Kenntnis gesetzt, dass die Filiale in der Bahnhofstraße schließen wird.

Auch die Mitarbeiter der Deutschen Post in Geilenkirchen wurden von der Schließung wenige Wochen später unterrichtet. Damit macht nach über 60 Jahren am Standort Bahnhofstraße sogar die einstige Hauptstelle der Post im Kreis Heinsberg dicht.

Als Ersatz sollte eine Postagentur in der „Alten Poststraße 11 - 13” eingerichtet werden, die dann die kompletten Dienstleistungen der bisherigen Post übernehmen würde.

Ein Partner war für die Deutsche Post bereits gefunden, und eigentlich sollten die Menschen am 1. April 2009 ihre Briefe und Päckchen am neuen Standort abgeben können.

Seit einigen Tagen prangt nun ein Schild im Schaufenster des gepachteten Ladenlokals: „Hier sollte für Sie in bürgerfreundlicher Nähe zur alten Post die neue Postfiliale entstehen, aber die Stadtverwaltung will es an dieser Stelle nicht genehmigen.” Soweit der Wortlaut.

Die Eigentümerin und Vermieterin des Ladenlokals, Jutta Kalbas, ist sauer auf die Stadt, deshalb macht sie so drastisch auf die „äußeren Umstände” aufmerksam.

Jutta Kalbas ist der Meinung, dass die beanstandete Parkfläche vor dem Ladenlokal für den Bedarf ausreicht. Der Be- und Entladeverkehr für die Pakete der Post könnte über den rückwärtigen Bereich des Wohn- und Geschäftshauses abgewickelt werden.

Die Stadt habe mit dem Umstand argumentiert, dass es sich in diesem Bereich der Alten Poststraße um eine Fußgängerzone mit erlaubtem Ladeverkehr von abends 19 bis morgens 11 Uhr handele.

Aber auch in Erkelenz und Heinsberg finde man die Postfilialen in einer Fußgängerzone und Spielstraße. Zudem würden von der Stadtverwaltung immer neue „Knüppel” in den Weg gelegt.

Jutta Kalbas hat den Eindruck, dass die Stadt Geilenkirchen die Post an dieser Stelle nicht haben möchte. Und das, obwohl der Mieter, der hier ein Schreibwaren- und Büroartikelgeschäft mit integrierter Postagentur einrichten möchte, bereits einen Vertrag mit der Post habe.
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