Übach-Palenberg - Sicherheit wird an der Grundschule Scherpenseel groß geschrieben

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Sicherheit wird an der Grundschule Scherpenseel groß geschrieben

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Wie wichtig es ist, sich an der Haltestelle und im Bus richtig zu verhalten, erfuhren noch einmal die „Buskinder” der Klassen 1 und 2. Sie nahmen am Lernprojekt „Winnie-West” teil. Foto: zva

Übach-Palenberg. Sicherheit im Straßenverkehr - auch das kann oben auf dem Stundenplan stehen. So war das jetzt für die Kinder der Grundschule in Scherpenseel. Gezielt ging es um mehr Sicherheit beim Bustransfer. Mit vielen unterschiedlichen Facetten des Themas setzten sich die Schulkinder, Lehrer und Experten bereits auseinander.

Ob es um das Sehen und Gesehenwerden, die Bedeutung von Verkehrsschildern, Regeln für das Verhalten als Fußgänger, die Vorbereitung auf die Radfahrprüfung, das Zählen und Erstellen von Tabellen zur Verkehrsdichte oder Kartierungsübungen ging, bei allen Aufgaben waren die Kinder mit ernstem Eifer dabei.

Selbst den Rollerparcours auf dem Schulhof und das Einüben von Verkehrssituationen mit dem Team vom Spielmobil sahen die Kinder nicht vorrangig als Spiel an.

Wie wichtig es ist, sich an der Haltestelle sowie im Bus richtig zu verhalten, erfuhren einmal mehr die so genannten „Buskinder” aus den Klassen 1 und 2. Sie nahmen am Projekt „Winnie-West” teil. Um die Autofahrer auf die Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu machen, war auch die Aktion „walking-bus” wieder angelaufen, bei der Gruppen von Schulkindern, von Erwachsenen begleitet, gemeinsam zur Schule gehen. Da wird auch stets darauf geachtet, dass alle Kinder ihren Sicherheitsüberwurf tragen, der besonders in der dunklen Jahreszeit Signalwirkung hat.

Vor allem die Gefahrensituation auf der Heerlener Straße war aktuell ein brennendes Thema. Zu verschiedenen Zeiten zählten die Kinder weit mehr als 250 Autos innerhalb von knapp 40 Minuten, allein 37 Lastwagen, etliche Kleintransporter und 14 Busse fuhren an ihnen vorbei. Dass besonders der Anteil großer Lastwagen zugenommen hat, belegen die aktuellen Zahlen der Verkehrszählungen im Vergleich zu denen der vergangenen drei Jahre.

Dies stellt besonders im Bereich der Querungshilfe ein großes Sicherheitsrisiko nicht nur für die kleinen Fußgänger dar. Oftmals müssen sogar die Verkehrshelfer mit ansehen, dass wegen zu hoher Geschwindigkeit sowohl Pkw als auch Lkw aus Richtung Geilenkirchen die Querungshilfe vor der Schule auf der Gegenfahrbahn passieren.

Zur Sicherheit der Kinder hatte der Förderverein der Schule zwei gelb-grün leuchtende Warnfiguren gekauft, die vor der Schule aufgestellt wurden. Trotzdem konnte auf den von der Stadt installierten Messtafeln immer wieder festgestellt werden, dass sich selbst während der Aktionszeiten in dieser Woche viele Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h halten. Davon konnten sich auch Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts und des Kreises überzeugen. Da fragten auch die Kinder im Sicherheits-Unterricht: Warum kann das nicht endlich klappen?
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