Seniorennachmittage suchen Finanzhilfen

Von: mabie
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Ausverkauftes Pädagogisches Zentrum: Die Seniorennachmittage der Stadt Ubach-Palenberg stehen hoch in der Gunst der Besucher, die sich auf ein ausgefeiltes Unterhaltungsprogramm freuen konnten. Das fand auch in der Politik Anerkennung. Aber es fehlt an Geld zur qualitativen Fortsetzung. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Erstmals seit dem Tiefststand von 2006 mit nur 670 Besuchern an zwei Tagen verzeichneten die städtischen Seniorennachmittage Mitte Oktober ein überaus deutliches Plus.

Denn mit 935 teilnehmenden Senioren aus allen Stadtteilen sowie aus der Partnergemeinde Landgraaf/NL, wurde ein sehr erfreuliches Ergebnis erreicht.

Im Jahr 2007 waren es noch 754 Personen, 841 Gäste waren es im Herbst 2008. Der Begeisterung über diesen Erfolg schlossen sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Familien, Senioren und Soziales an, das Lob war durchgängig. Erstmals wurden zudem für beide Tage zusätzliche Sonderkarten herausgegeben, von denen immerhin 79 einen Abnehmer fanden.

Mit den Sonderkarten wurde der gleiche Leistungsumfang wie für die normalen Karten erkauft. So begeisterte die „letzte deutschsprachige Putzfrau vor der Autobahn mit Zertifikat”, Achnes Kasulke, die Gäste mindestens ebenso wie Jutta Gerstens musikalische Plaudershow, die Gruppe „Kaafsäck” und schließlich das „einzige Comedy-Duo auf sechs Beinen”, Florin & Cato.

Allerdings war vorherrschende Meinung im Ausschuss, dass alle erdenklichen Möglichkeiten des Sparens bei den Programmkosten oder das Anwerben zusätzlicher Sponsoren, ausgeschöpft werden sollten, um einer unter den Knute des Haushaltssicherungskonzeptes möglichen Streichung der Gelder und damit der immerhin „freiwilligen Leistung Seniorennachmittage” entgegenzusteuern.

Für die Zukunft hoffen

So hatte Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch bei seiner Rede vor Programmstart der Seniorennachmittage noch eine ungewisse Zukunft angekündigt. „Da sie aber eine lange Tradition hier in Übach-Palenberg haben und wir es wichtig finden, Ihnen eine solche Veranstaltung anbieten zu können, werden wir unser Bestes tun, dass es auch im nächsten Jahr Seniorennachmittage geben wird”, hatte der Verwaltungschef Jungnitsch zugesichert.

Möglich sei, neben einer neuen Form der Veranstaltung, auch ein gestiegener Eigenbeitrag - derzeit drei Euro - oder weitergehendes Sponsoring. „Hundertprozentig versprechen kann ich es Ihnen allerdings nicht”, schloss der Bürgermeister zur Fortführung der Veranstaltungsreihe. Das Thema bleibt den Gremien des Rates weiter erhalten.
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