Übach-Palenberg - Seniorengerechtes Wohnen am Rathausplatz

Seniorengerechtes Wohnen am Rathausplatz

Von: mabie
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Ein neuer, leicht veränderter
Ein neuer, leicht veränderter Pflasterbelag wird den Senioren-Wohnkomplex am Übacher Rathausplatz entsprechend einfassen. Die Ausschussmitglieder informierten sich vor Ort. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Der Rathausplatz in Übach bekommt ein neues Erscheinungsbild. Die Arbeiten an den beiden Häusern für seniorengerechtes Wohnen am Rathausplatz sind so gut wie abgeschlossen. Bei einer Besichtigung machten sich die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses ein Bild von dem fertiggestellten sechseinhalb Millionen Euro teuren Objekt.

Den Zuschlag für den Bau erhielt - nach langem Hin und Her mit verschiedenen Planungen und Investoren - die Heinrichs-Gruppe, die nun mit dem Bau der Seniorenwohnanlage „Am Rathausplatz” ihr Konzept realisierte. Heinrichs ist in der Stadt auch die die Anlage von „Pro 8” in Frelenberg schon bekannt. Der neu entstandene, zweiteilige Gebäudekomplex passt sich nicht nur städtebaulich ein, er soll auch eine Angebotslücke für Menschen ab 55 Jahren schließen, da waren sich Bauherr und Stadt schon in der Planungsphase sicher.

Damit schließt sich - mit barrierefreiem Wohnraum und kurzen Wegen zu den Dienstleistungen des Stadtzentrums - der Ring einer guten Integration in die Infrastruktur der Stadt. Insgesamt entstanden 51 Zweiraumwohnungen mit Größen zwischen 47 und 62 Quadratmetern, einschließlich Dusche und WC, sowie 14 Appartements zwischen 19 und 22 Quadratmetern in Gemeinschaftsgruppen. Die Gesamtwohnfläche beträgt 3085 Quadratmeter, für Gewerbe sind 590 Quadratmeter vorgesehen, die derzeit aber noch nicht ausgebaut sind, und die Grundstücksgröße beträgt 2750 Quadratmeter.

37 Stellplätze für Autos

Drei Aufzüge, 37 Stellplätze für Pkw sowie eine Außenfläche mit 650 Qu”adratmetern runden den rund 6,5 Millionen Euro teuren Bau ab. Damit wurde übrigens soviel Geld verbaut, wie dem Kreis Heinsberg aus Mitteln des einstigen Konjunkturpaketes II zur Verfügung standen. Die Innenbesichtigung eines Gebäudeteils war aber nur ein Teil des Ortstermins mit den Ausschussmitgliedern. Wichtiger war die Darstellung der äußeren Gestaltung des anzuschließenden Gehwegs.

Das bestehende Pflaster hinter dem Brunnen „Et Mölke” wird bis zum Ende des Grundstücks von Haus Nummer 10 beibehalten. Dahinter entsteht ein neues Pflaster mit etwas glatterer Struktur. Wo sich jetzt noch ein Baucontainer breitmacht, recken bald zwei Felsenbirnen ihre Kronen in die Höhe. „Wenn irgendwann einmal der Verkehrsverlauf geändert werden sollte, stehen diese Bäume dann nicht im Weg”, erklärte Elisabeth Simon vom Bauamt.

Darüber hinaus wird die Beleuchtung um zwei Laternen des bereits angestammten Typs ergänzt und in Richtung Dammstraße durch den Investor ein kleines Grünbeet angelegt. Feste und umlegbare Poller dienen einerseits dazu, unzulässige Verkehre auszusperren, andererseits aber eine Feuerwehrzufahrt zu ermöglichen. Die Oberflächenentwässerung muss nicht grundlegend überarbeitet werden, sondern wird nur erweitert und entsprechend angepasst. Hinsichtlich der bislang provisorisch neben dem Brunnen bestehenden Parkflächen ist, ebenso wie über einen früher einmal schon angedachten Umbau des bestehenden Brunnens, noch nichts entschieden.
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