Segensreiche Einrichtung für viele Menschen

Von: hama
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Leo Wennmacher und Bernd Krückel (2.3.v.l.) wurden als neue Mitstreiter für die Belange der Stiftung von Adam Mager (2.v.r.) begrüßt. Foto: hama

Gangelt. Die Stiftung „Mit gleichen Chancen leben” feiert in diesen Tagen ihr zehnjähriges Bestehen und hatte zu diesem Anlass zu einer kleinen Feierstunde in den Saal der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf geladen.

Begrüßt wurden die Gäste vom Geschäftsführer des Hauses, Dieter Erfurth, der daran erinnerte, wie 1869 die ersten Schwestern nach Gangelt kamen, die sich ab 1875 auch um Menschen mit Behinderungen kümmerten. „Segensreich” sei die Tätigkeit der Stiftung, meinte in der Folge nicht nur Erfurth. Es gäbe Menschen, die auf die Unterstützung der Stiftung angewiesen seien. „Wir sind dankbar, dass es sie gibt”, verbeugte er sich vor den Stiftern und den ehrenamtlich Tätigen.

Adam Mager, Vorsitzender der Stiftung, erinnerte daran, dass man vieles bewirkt habe, nutzte aber auch die Gelegenheit, um um weitere Hilfe zu bitten. Er freute sich, im Vorstand nun als viertes Mitglied Leo Wennmacher und für den ausgeschiedenen Landrat Stephan Pusch nun Bernd Krückel (MdL) im Stiftungsrat begrüßen zu dürfen.

Bürgermeister Bernhard Tholen überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Gemeinde, lobte die Gangelter Einrichtungen als den größten Arbeitgeber im Ort und versprach Adam Mager, dass es bald wieder im Freibad ein Nachtschwimmen zugunsten der Stiftung geben werde.

Anfang der 90er Jahre kam aus dem Mitgliederkreis des Fördervereins „Maria Hilf” der Anstoß, als wichtige Ergänzung zur Unterstützung des Hilfsangebotes für die behinderten Menschen der Gangelter Einrichtungen eine Stiftung zu gründen. Ausschlaggebend war die unterschiedliche Handhabung in den gesetzlichen Bestimmungen für Fördervereine und Stiftungen.

Die Spendengelder eines Fördervereins müssen zeitnah verwendet werden, während eine Stiftung ihr Geld anlegen und mit den Zinsen wirken kann. Sie ermöglichst somit die Absicherung von Unterstützungsleistungen auf Lebenszeit. Ab 1996 wurden Spenden zur Gründung der Stiftung angesammelt. Nach drei Jahren war das Gründungskapital von 100.000 D-Mark erreicht.

Die Stiftung „Mit gleichen Chancen leben” wurde am 16. März 1999 von der Bezirksregierung Köln genehmigt. Unterstützt wird unter anderem die Anschaffung von Therapiematerial und behindertengerechten Spielen; sie fördert und ermöglicht spezielle Angebote und Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen und leistet finanzielle Unterstützung bei berufsbegleitenden Ausbildungsangeboten für Mitarbeiter.

Bei der Feierstunde gönnte man sich nach dem Rückblick einen besonderen Spaß: Der Kabarettist Wendelin Haverkamp begeisterte die Gäste mit seiner Sicht der Welt.
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