Übach-Palenberg - Schüler legen Stadt Energiesparkonzept vor

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Schüler legen Stadt Energiesparkonzept vor

Von: mabie
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Energieberater Johannes Küppers erarbeitete nicht nur mit Hilfe der gelben Wärmebildkamera ein ganz eigenes Energiesparkonzept für das Ubach-Palenberger Carolus-Magnus-Gymnasium. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Sie ist relativ kompakt, gelb und unerbittlich, die Wärmekamera, die Energieberater Johannes Küppers da mitgebracht hat. Genau zeigt sie Verläufe so genannter „Kältebrücken” auf, zeigt, wo Fenster undicht und Mauerwerk ungedämmt ist.

Die Arbeit mit dem kostbaren Objekt ist Teil einer neuen Arbeit der Umwelt-AG am Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG). Am Schulgebäude, dessen Kern aus den berühmt-berüchtigten 1970er Jahren stammt, lässt sich sehr gut zeigen, was wo undicht ist und wie Energie noch immer scheinbar sinnlos vergeudet wird.

Denn in der Schule scheinen überheizte Räume, offene Fenster bei voll aufgedrehten Heizkörpern, schlecht schließende Fenster oder auch tropfende Wasserhähne und Flurbeleuchtungen, die den ganzen Tag brennen, noch an der Tagesordnung zu sein. Um diese Zustände zu ändern, hat es sich die Umwelt-AG unter Leitung der Lehrer Holger Heß, Markus Köhler, Nils Lenzen und Thomas Müller gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zum Ziel gesetzt, Ressourcen künftig zu schonen. Gleichzeitig wollen sie auch den Widerspruch zwischen den im Unterricht gelehrten Einsparmöglichkeiten und der Realität überwinden.

Wärmedämmung sinnvoller

Um der Stadtverwaltung Übach-Palenberg in Kürze ein ganz eigenes Energiesparkonzept vorlegen zu können, war erstmal eine gründliche Sachstandsaufnahme nötig. Dabei stellten die Schüler fest, dass beispielsweise trotz genügend Licht von außen die Beleuchtung in den Fluren immer noch voll brannte. In den Klassenzimmern ist dies vor allem auf Initiative der Umwelt-AG mittlerweile ganz anders.

Die Heizung war trotz hoher Außentemperatur im Flur angeschaltet, obwohl durch offen stehende Türen und Fenster die Wärme entwich. Auch die von den Schülern als überflüssig empfundenen Heizkörper waren noch warm. Ein Plus hingegen gab es für die mittlerweile neue Heizungsanlage, wobei aber als Fazit bleibt, dass als erste Sanierungsmaßnahme eine Wärmedämmung sinnvoller gewesen wäre. Vielleicht hätten dann auch die nicht isolierenden Fensterrahmen aus Aluminium ausgetauscht werden können. Unterm Strich errechneten die Schüler gemeinsam mit Energieberater Küppers mögliche Einsparmaßnahmen von bis zu 80 Prozent, wenn alle Maßnahmen eingesetzt werden.
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