Geilenkirchen - Schüler der Gesamtschule bringen Klassiker auf die Bühne

Schüler der Gesamtschule bringen Klassiker auf die Bühne

Von: Danielle Schippers
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Musikalisches Highlight auf der Bühne: Der Chor der 5. Klassen mit den Solisten Laura Menzel und Guiliano Modolo bei dem modernen Pop-Song „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen. Foto: Danielle Schippers
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Hip-Hop-Tänzer Chris Ndoma (16) begeisterte das Publikum mit seinem Können.

Geilenkirchen. Mit einer bunten und interessanten Mischung aus guten Solisten, rockigen Pop-Songs, Klassikern, Chormusik und modernen Darbietungen hat die Anita-Lichtenstein-Gesamtschule am Freitagabend in der mehr als voll besetzten Aula das Publikum begeistert.

Unter dem Motto „We will rock you“ haben Schul- und Projekt-Chöre aller Jahrgangsstufen, vier Bands der Schule und einige Solisten unter der Leitung von Maria Slagboom ein abwechslungsreiches Repertoire zusammengestellt und einstudiert.

Mit einem passenden Zitat von Ex-Beatle Paul McCartney begrüßte Schulleiter Uwe Böken das Publikum: „Musik ist ein Vehikel für Traurigkeit – aber auch für Freude. Und wenn es gelingt, beide Extreme zusammenzubringen, entsteht Magie.“

Allen an diesem Konzertabend Beteiligten ist genau das gelungen. Klassiker wie „I have a dream“, das zweistimmige Halleluja, oder auch der von Musiklehrer Guido Beisner komponierte Schulsong „Song for Anita“ waren sehr emotional, aber zugleich mit viel Freude vorgetragen. „Der ganze Abend hat quasi den Pipi-in-die-Augen-Faktor. Und als der Pianist das Solo gespielt hat, hatte ich wirklich Gänsehaut“, lobt Zuschauerin Nadine Prosch den Abend. „Und sogar meine vierjährige Tochter Lou hat immer mit geklatscht und sich gefreut.“

Auch Julia Logvinov, deren Sohn Artur den ersten Song des Abends von „Fluch der Karibik“ singen durfte, fand das Konzert toll und sieht vor allem den Sinn eines solchen großen Projekts: „Ich finde das sehr wichtig für die Kinder, so lernen sie, gemeinsam etwas zu erarbeiten und Zusammenhalt. Und wir Eltern sind natürlich stolz und sehen, dass die Kinder an solchen Abenden glücklich sind.“

Große Bandbreite

Besonders die große Bandbreite an Song- und Musikstilen machte das Konzert interessant. Außerdem zeigten sich einige musikalische Talente: Auf der Violine spielte Solistin Annika Roes aus der 5. Klasse das berühmte „Amazing Grace“, das viele Zuhörer sehr rührte, und begleitet vom Chor den Pop-Song „Give me five“ über Mitmenschlichkeit und Zivilcourage.

Bürgermeister Thomas Fiedler war in zweifacher Funktion anwesend, „zuerst als Vater“ und als Vertreter des Stadt: „Ich finde die Chor- und Musikarbeit an dieser Schule fantastisch. Das Publikum merkt sofort, wie viel Freude, aber auch Arbeit in diesem Konzert steckt. Chorgesang ist wieder im Kommen und vermittelt den Jugendlichen Gemeinschaftsgefühl, das ist toll. Und den Piano-Solisten werde ich im Auge behalten, er ist ein großes Talent und muss in Geilenkirchen gefördert werden.“

Der Solist, der auf dem Piano die Eigenkomposition „Lied der Sehnsucht“ spielte, heißt Elias Malyar und lebt seit drei Jahren in Geilenkirchen, stammt aus der Ukraine und geht am Eichendorff-Kolleg zur Schule.

Eigene Kompositionen

Auch die Oberstufenschüler Marc Reyans und Kian Moghaddamzadeh zeigten eigene Kompositionen und erhielten viel Applaus. Den bekam auch ein junger Künstler, dessen Tanzeinlage sehr gut in diesen bunten Abend passte. Chris Ndoma (16) tanzte den „Hip-Hop-Newstyle“ und wurde von Mitschülern und Publikum dafür gefeiert. Er tanzt neben der Schule auch in der Gruppe „Fantastic Inc.“, die im evangelischen Jugendheim Zille anderen Jugendlichen das Hip-Hop-Tanzen beibringt. „Am Anfang sind solche Auftritte vor so einem gemischten Publikum immer komisch, weil man nie weiß, wie die Leute reagieren. Ich gebe dann mein Bestes um die Leute zu begeistern.“

Und das ist ihm und allen Beteiligten, besonders auch den Chorsängern, gelungen. Sie waren extra einige Tage im „Trainingslager“ in der Jugendherberge in Brügge, um alles zu perfektionieren.

Schulleiter Böken lobt abschließend das Engagement aller Beteiligten und der organisierenden Lehrer: „Der Abend war wie immer super. Es ist toll, was die Kolleginnen und Kollegen hier musikalisch auf die Beine stellen.“ Und teilt damit die Meinung des Publikums.

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