Schlafende Bewohner vor Flammen gerettet

Von: Georg Schmitz
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Bei den Löscharbeiten finden
Bei den Löscharbeiten finden die Wehrleute eine brennende Matratze, die sie aus dem Zimmer entfernen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Bei einem Feuer in der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Gerhart-Hauptmann-Straße spielten sich am Sonntagabend teilweise dramatische Szenen ab. Hausbewohner rannten aus dem Haus, viele hatten kleine Kinder auf dem Arm.

Rechtzeitig konnte sich mehr als ein Dutzend Menschen in Sicherheit bringen, während der Qualm im Treppenhaus immer dichter wurde.

Gegen 23.40 Uhr sieht sich ein junger Mann nach eigenen Angaben in der rechtsseitig im Erdgeschoss befindlichen Wohnung eine DVD an, als plötzlich der Strom ausfällt. Innerhalb weniger Sekunden dringt Rauch aus dem zur rückwärtigen Seite liegenden Zimmer. Als nach der Alarmierung der Löschzüge 1 und 3 die ersten Löschfahrzeuge eintreffen, dringt bereits Rauch aus dem Treppenhaus.

Zwischenzeitlich haben Polizeibeamte schlafende Bewohner in anderen Etagen geweckt und sie auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr bringen ebenfalls noch Kleinkinder und Bewohner nach draußen. Parallel werden die Löschmaßnahmen eingeleitet. An einem Fenster auf der Rückseite der betroffenen Wohnung werden Flammen sichtbar. Bevor sich diese weiter ausbreiten können, dringen Feuerwehrleute unter Atemschutz in die Wohnung ein und löschen den Brand schnell.

Die teilweise in Schlafanzügen aus dem Haus geeilten Bewohner werden von den Frauen und Männern des Rettungsdienstes versorgt. Zwei Notärzte sind im Einsatz und untersuchen die betroffenen Menschen. Alle haben Glück im Unglück, niemand wurde verletzt. Die betroffene Wohnung ist allerdings schwer in Mitleidenschaft gezogen und in nächster Zeit nicht mehr bewohnbar. Die Familie findet bei Bekannten vorübergehend eine Unterkunft.

Die anderen Hausbewohner dürfen später wieder in ihre Wohnungen zurück. 46 Feuerwehrleute aus den Löschgruppen Geilenkirchen, Süggerath, Niederheid und Tripsrath sind vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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