Rund um „D‘r Eck“ packen Künstler aus

Von: mabie
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Bianca Groeneveld, Rob Jongen und Vorsitzender Sjef Konings (v.l.), hier vor dem gestifteten Kunstwerk mitten in Rimburg, freuen sich auf das „Festival des Arts“ am kommenden Sonntag. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg/Rimburg. Wer am Sonntag einen Ausflug zum niederländischen Nachbarn plant, sollte auch das „Festival des Arts“ in Rimburg mit einbeziehen.

Nicht nur, weil der 800-Seelen-Ort direkt an der deutsch-niederländischen Grenze dann für den Durchgangsverkehr gesperrt sein wird, sondern weil die Organisatoren auch für die jüngste Auflage des „Festival des Arts“ wieder ein pralles Programm geschnürt haben.

Vorsitzender Sjef Konings, Geschäftsführerin Bianca Groeneveld und Kassierer Rob Jongen freuen sich, von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt Kunst unter freiem Himmel anbieten zu können.

Allerdings haben sich im Vorfeld dieser seit 1997 bestehenden Veranstaltungsreihe schon mal ein paar dunkle Wolken gezeigt. „Wir dürfen seit einigen Jahren keinen Eintritt mehr nehmen, was die Finanzierung des Projekts natürlich infrage gestellt hat“, sagt Sjef Konings. Musikgruppen, Straßenkünstler und die ganze Infrastruktur verursachen auch Kosten, die früher dank der Eintrittsgelder gut kalkulierbar waren.

Vor allem das „Drumherum“ muss stimmen, wissen die Veranstalter, schließlich zeigen bis zu 75 Künstler, die zugesagt haben, aber manchmal eben doch nicht erscheinen, eine Auswahl ihrer Werke und demonstrieren ihr Können teilweise auch vor Publikum.

„Wir müssen Parkplätze regeln, Straßen müssen gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden“, erläutert Bianca Groeneveld Maßnahmen für diesen Tag, der zudem Niederrheinischer Radwandertag ist, „natürlich muss auch alles rund um das leibliche Wohl vorhanden sein.“ Dafür fanden sich dank des Zusammenhaltes im Dorf Rimburg viele Unterstützer, die als direkte Nachbarn des „Festival des Arts“ nicht nur über ins Fenster gehängte Plakaten darauf aufmerksam machen. Auch für sie gibt es abends, wenn die Künstler langsam einpacken, noch die beliebte Party mit Live-Band. Dann versammeln sie sich beim vor ein paar Jahren aus den Erlösen gestifteten Kunstwerk vor dem Café „D’r Eck“, eine stete Erinnerung an das „Festival des Arts“.

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