Gangelt - Ritterfest mit großer Schlacht um Gangelt

Ritterfest mit großer Schlacht um Gangelt

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Da wurde sich nichts geschenkt. Vor der Gangelter Kulisse gab es beim ersten Ritterfest natürlich auch eine Schlacht zu sehen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Vor herrlicher Kulisse fand in Gangelt das erste Ritterfest statt. „Die Idee hatte ich immer schon”, freute sich Monika Tholen, Stadtführerin der Gemeinde Gangelt, über das Markttreiben und Lagerleben im Schatten der Gangelter Stadtmauern.

Am Ende waren sich viele einig, dass die ersten Ritterspiele im Ort, der so viel auf seine Geschichte hält und mit einem Kulturprogramm versucht, das Mittelalter rund um den Burgturm und die Stadttore lebendig zu halten, ein voller Erfolg waren.

Rund 40 Zelte, Heerlager, dazu Handwerker, Gaukler, Bogenschützen, Axtwerfer und natürlich jede Menge Ritter bevölkerten den Bereich zwischen Mercatorstraße und B56. Der erste Teilnehmer baute schon am Donnerstagabend sein Zelt auf und saß einsam im Regen.

Dafür hatten all die anderen Teilnehmer und Besucher dann am Samstag tolles Wetter, und es gab keine Abstriche beim Programm. Da es in Gangelt ab und zu schwierig ist, Neues zu etablieren, kann man von dieser Veranstaltung wohl sagen, dass gleich die erste Auflage ein voller Erfolg war. Die Idee stammt von Monika Tholen, die bei ihren Führungen oft auf die „Ritter-Familie” Zeise aus Übach-Palenberg zurückgreift.

Bürgermeister Bernhard Tholen beauftragte dann Thorsten Zeise von den „Schildwächtern” und Gerda Piepers und Heinz Meuffels von der Gemeindeverwaltung, ein solches Ritterfest zu organisieren. Über ein Jahr Vorlauf war nötig, um das auf die Beine zu stellen, was sich da am Wochenende in Gangelt präsentierte. Die „Templer” aus Wesel, die „Alemannen” aus Aachen und die „Ritter vom Bergischen Land” waren die drei zahlenmäßig stärksten Gruppen. Einige von ihnen griffen beim großen Turnier in das Geschehen ein. Am Samstag gab es eine Feldschlacht.

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