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Rimburger Brücke: Übergabe der neuen Schildkröten-Skulpturen

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Die Schildkröten-Skulpturen in Rimburg stehen wieder an ihrem Platz. Offizielle Übergabe der Ersatzproduktion nach dem Diebstahl.

Übach-Palenberg. Nachdem bereits im April die bronzenen Schildkröten an der Rimburger Brücke wieder ihren angestammten Platz eingenommen hatten, fand jetzt auch die offizielle Übergabe der neu geschaffenen Skulpturen statt.

Die Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, Übach-Palenberg, und Raymond Vlecken, Landgraaf/NL, freuten sich, das die zur Euregionalen 2008 ausgeschriebenen, 2009 aufgestellten aber im Jahr bedauerlicherweise 2011 gestohlenen Kröten-Plastiken wieder an Ort und Stelle sind.

„Blitzschnell waren sie kurz nach der Einweihung weg, der Schutzpanzer half ihnen auch nicht. Sie sind wahrscheinlich inzwischen schon eingeschmolzen“, vermutete Wolfgang Jungnitsch. Und er schaute voraus, dass der vielfach um sich greifende Metalldiebstahl künftig auch die Stadt Übach-Palenberg dazu zwingen könnte, Kanal- und Gullydeckel einzeln zu sichern.

Mit der Wiederherstellung der Bronzeplastiken wurde zudem ein Rückzahlungsbescheid der Bezirksregierung Köln von Fördergeldern in Höhe von 40.000 Euro erspart worden sei. Diese Summe wäre fällig geworden, hätte die Stadt nicht an gleicher Stelle aus dem gleichen Material die kopierten Originale wieder aufgestellt. Nun kostete das Ganze rund 8.000 Euro, was auch dem Entgegenkommen der Künstler Heinke Haberland und Stefan Sous zu verdanken gewesen sei, würdigte der Ratsvorsitzende Übach-Palenbergs.

Landgraafs Bürgermeister Raymond Vlecken erfreute es, mit den Schildkröten wieder die Symbole der langsamen Annäherung über Landesgrenzen vor Ort zu haben. Und der Landgraafer Pierre Kusters, seit langer Zeit ein steter und engagierter Begleiter des Projekts, hatte für „seine Schildkröten“ gleich ein Gedicht zum kleinen Feiertag mitgebracht. Darin beschreibt er die Schildkröten als Symbole für Menschen, die aufeinander zugehen, an Grenzen, die nicht mehr existieren, und die an verfeindete Zeiten erinnern, die längst vergangen sind, aber nie vergessen werden sollten.

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