Geilenkirchen - Rätselhafter Grabfund in Süggerath

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Rätselhafter Grabfund in Süggerath

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Kriegsgräber-Experte Volker Schneider in Süggerath bei seiner - trotz Einsatz eines Baggers - akribischen Arbeit. Uber die Stelle, an der nur ein paar Knochenteile gefunden wurden (Bild), hatten sich schon früher Unbekannte hergemacht. Foto: Mathias Kolta

Geilenkirchen. Die Umstände, die zur Auffindung des Soldatengrabes bei Süggerath geführt haben, sind in ihrer Summe undurchsichtig. Von „merkwürdigen Zufälligkeiten” sprechen Kenner der makaberen Szene.

Was festzustehen scheint, ist die Herkunft der beiden Kriegsgefallenen, die dort entdeckt worden waren: Angehörige der US-Army.

Als nach anonymem Hinweis auf die Fundstelle die Behörden aktiv wurden und den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) informiert hatten, wurden die vorläufigen Ergebnisse öffentlich berichtet. Grabungen und der Einsatz von Detektoren am Platz der alten Schützenstellung förderten 16 kleinere Knochenteile und ein paar Munitionsstücke zutage. Es ließ sich erkennen: An der Fundstelle war bereits manipuliert worden. Der Begriff „Grabräuber” setzte sich fest.

Was von der Fundstelle entwendet werden konnte, ist völlig offen. Es schält sich aber heraus, dass mindestens zwei Erkennungsmarken mitgenommen wurden. Die jedoch sind nach Intervention anonymer Zeugen wieder zurück und sicher in der Obhut der Stadt Geilenkirchen. Von dort aus sind alle Schritte unternommen, mit den zu beteiligenden Dienststellen den Vorfall in Würde zu beenden.

Die Gebeine der Gefallenen werden amerikanischen Behörden übergeben.
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