Quietscheenten stürzen sich wieder in die Fluten

Von: akf
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Mit einem „Wusch” waren all
Mit einem „Wusch” waren alle Enten im Wurmwasser. Danach entschieden nur noch Wasserstand und Stromschnellen darüber, welches „Quietschie” am Ende die gelbe Nase vorn hatte. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Das war wieder ein Hit: Volksstimmung herrschte im Naherholungsgebiet entlang der Wurm. Das inzwischen fünfte „Übach-Palenberger Entenrennen” der evangelischen Kirchengemeinde zog in Scharen die Bevölkerung in seinen Bann.

Mit Kind und Kegel wollte man mit dabei sein, wenn der Wettbewerb auf der Wurm vom Stapel ablief. Die Resonanz war überwältigend. Freudestrahlend und glücklich das geforderte vielköpfige Organisations- und Helferteam, das vor allem am Zieleinlauf alle Hände voll zu tun hatte. Am Ende des großen Sees Richtung Zweibrüggen ging mit dem „Entenrennen” zwischen den beiden Holzbrücken zum Naherholungsgebiet regelrecht die Post ab.

Mit Zahlen markiert

Entsprechend dem Kinderlied „Alle meine Entchen schwimmen auf dem See!” starteten Pfarrer Thomas Fresia und der erste stellvertretenden Bürgermeister Peter Fröschen pünktlich den Wettbewerb. Auf der Holzbrücke, mit Zugang zum Parkplatz „In der Schley”, wurden die kleine Tierchen in die Fluten gestürzt.

Die mit schwarzen Zahlen markierten Plastistenten strebten mit rasanter Geschwindigkeit, unterstützt vom Wind, dem Ziel hinter der zweiten Holzbrücke am Ausgang zum Naherholungsgebiet entgegen.

Wer hatte nun den besten Riecher und das berühmte gute Händchen? Zum Glück konnte niemand Einfluss auf sein Plastiktierchen auf dem Wasser nehmen. Die eine oder andere Ente wurde nach schnellem Start abgetrieben, verfing sich unterwegs im Gras am Uferrand oder hatte nicht den richtigen Drive. Am Ziel auf und hinter der zweiten Holzbrücke rechts und links der Wurm knubbelte es sich regelrecht. Die Kirchengemeinde war dankbar, dass auch in diesem Jahr wieder die Löschgruppe Frelenberg der Freiwilligen Feuerwehr mit Tatkraft und Know-How beim Entenrennen zur Seite stand und vor allem die Enten im Wasser in Empfang nahm und dafür sorgte, dass niemand zu Schaden kam.

Die Eingangsnummern wurden notiert und in eine Liste eingetragen. Mit von der Partie bei diesem Spektakel waren auch etliche Unbeteiligte, die zufällig mit dem Fahrrad oder zu Fuß des Weges kamen. Nicht fehlen durften neben einer Vielzahl von Ehrenamtlern die Chefs der Kirchengemeinde mit Pfarrer Thomas Fresia, der Regie führt, und Pfarrer Thomas Reppich, der sich das Spektakel als Zuschauer nicht entgehen ließ.

Spannender Zieleinlauf

Am Zieleinlauf wartete auf alle Besucher wieder ein buntes Programm mit Musik, Essen und Trinken. Das Angebot zu äußerst kleinen Preisen war groß und reichte von frischen Waffeln, diversen Kuchen bis hin zu heißen Würstchen sowie alkoholfreien Getränken aller Art.

Eine üppige Helferschar der Gemeinde sowie die Jugendmitarbeiter Manni Wellens und Sina Otten waren mit eingebunden. Höhepunkt war die Preisverleihung. Wer nicht zu den Gewinnern des Entenrennens gehörte, brauchte dennoch nicht mit leeren Händen nach Hause gehen, konnte er doch das eine oder andere von der Jugend Gebasteltes Käufliche erwerben. Zu den Preisen und attraktiven Gewinnen gehörten etwa Gutscheine für kostenloses Gemeindefrühstück, Fahrt mit dem Lanz-Bulldozer für 2 Personen durch die Stadt, Besteigung der Kletterwand für 10 Personen auf dem Turm der Erlöserkirche, Frühstück „Cafe Himmel” und andere mehr.

Und hier noch die Plätze eins bis zwölf im Überblick (ohne Gewähr): 1. Preis Nr. 435, 2. Preis 355, 3. Preis 299, 4. Preis 490, 5. 216, 6. Nr. 296, 7. Nr. 2. 8. Nr. 218., 9. Nr. 338, 10. Nr. 285, 11. Nr. 215 und 12. Nr. 414.
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