Übach-Palenberg - Projekt „Natur pur” für die Kindertagesstätte Marienberg

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Projekt „Natur pur” für die Kindertagesstätte Marienberg

Von: g.s
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Zusammen mit Heidi Busch und N
Zusammen mit Heidi Busch und Natalie Seifert besuchten die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Marienberg den Gartenbauverein Palenberg-Marienberg und erfuhren von Heinz-Josef Senden und Rudolf Burbaum wissenswertes über Gartengestaltung. Foto: Georg Schmitz

Übach-Palenberg. „Hier sind die Würmer zu Hause”, sagt Rudolf Burbaum und zeigt den Kindern die Tröge für den Kompost. 20 Jungen und Mädchen der „Pro multis” Kindertagesstätte Marienberg tauschen an diesem Morgen die Betreuungsräume gegen die Gärten vor dem Naherholungsgebiet und erleben so „Natur pur”.

Der Gartenbauverein Palenberg-Marienberg hat sich bereit erklärt den Kindern Grundlagen einer Gartenbewirtschaftung zu vermitteln. „Wo kommen Gemüse und Früchte her?”, stellte sich dem Nachwuchs die Frage, und nach der Exkursion durch die Gartenlandschaft sind die Kleinen diesbezüglich nun ein wenig schlauer.

Der Gartenbauverein Palenberg-Marienberg wurde im Jahr 1933 gegründet und verfügt derzeit über 61 Mitglieder. „Etwa die Hälfte unserer Mitglieder hat ein eigenes Gartenhaus auf unserem 3000 Quadratmeter großen Areal”, weiß Vorsitzender Heinz-Josef Senden. Zusammen mit seinem Vorstandskollegen Rudolf Burbaum geht er mit den Schützlingen der Kita-Gruppe „Tigerentenhaus” durch die Anlage.

„Hier ist alles Bio”, erzählt Rudolf Burbaum, während einige Naturfreunde ihr Gartengrundstück bearbeiten. Kinderpflegerin Heidi Busch und Praktikantin Natalie Seifert begleiten die Gruppe vorbei am Garten von In­grid und Georg Schrimpf, die seit 13 Jahren in jedem Frühjahr die Saat ausbringen. Gemüse jeder Art steht bei dem Paar auf dem Arbeitsplan, und beim Pflanzen lassen sie sich auch nicht von der neugierig dreinschauenden Kindern aus der Ruhe bringen. „Da wachsen die Kartoffeln”, zeigt Heidi Busch auf das entsprechende „Grünzeug”.

Nach den Kohlrabi sehen sich die Kids plötzlich der 76-jährigen Anni Joswig gegenüber. Seit über 45 Jahren ist sie im Gartenbauverein aktiv und somit die älteste, hier mitwirkende Frau. „Dann gehen wir mal gucken, wie Fritten wachsen”, beliebt sie zu scherzen und führt die Kinder zum Kartoffelbeet.

Die weißen Turnschuhe einiger Jungs haben mittlerweile die Farbe gewechselt, aber das stört nicht an diesem herrlichen Tag im Gemüsebeet. „Anstellen zum Kartoffelpflanzen”, lautete nun die Devise, denn jetzt durfte jedes einzelne Kind eine Kartoffel in die Erde bringen.

Anni Joswig bereitete jeweils Löcher vor, in das die Jungen und Mädchen Kartoffeln legten - oder warfen, auch wenn so manche Knolle daneben ging. Aber Spaß machte es allemal, und nach dem Besuch eines Gewächshauses und weiteren Gärten machten sich die Kinder mit schönen Eindrücken auf den Weg zurück in ihre Kindertagesstätte.
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