Geilenkirchen-Süggerath - Prinzenpaar verlässt Bühne ohne Nachfolger

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Prinzenpaar verlässt Bühne ohne Nachfolger

Von: g.s.
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Die Große Garde (Bild), Young Generation und Limited Edition zeigten am Eröffnungsabend ihre aktuellen Tänze. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Süggerath. Nun hat es im 43. Jahr nach Gründung des Vereins erstmals auch die Süggerather „Spätlese“ erwischt: Die rührige Karnevalsgesellschaft geht ohne Prinzenpaar in die Session 2013/14.

Abgesehen von einem Dreigestirn im Jahr 2008 konnten die Karnevalsfreunde aus Süggerath im zurückliegenden Jahrzehnt immer auf ein Prinzenpaar verweisen. Doch durch die fehlenden Tollitäten lassen sich die Jecken im 730-Seelen-Dorf nicht entmutigen. Mit einer furiosen Sessionseröffnung im Saal Speuser ließen sie die Korken ordentlich knallen. Sitzungspräsident Rolf Mertens und Vorsitzende Iris Lang freuten sich über die gute Resonanz von Seiten der Bevölkerung, wobei auch die Gastvereine zum Gelingen der Auftaktveranstaltung beitrugen. Der Auftakt erwies sich als stimmungsvoll, und die Vereinsaktiven nebst noch amtierenden Prinzenpaar fühlten sich wohl, als sie durch das Spalier stehende Volk marschierten.

Zeit zum Schunkeln

Die „Spätlese“ ist in der glücklichen Lage, mit dem Musikkorps Süggerath auf Live-Musik zurückgreifen zu können. So war es dann das Korps unter Leitung von Rainer Schmitz, das den „Eisbrecher“ spielte und den über 200 Besuchern einheizte. Schon um diese Zeit war Schunkeln angesagt, was Sitzungspräsident Rolf Mertens erfreute. Mit Marvin Lang teilte er sich an diesem Abend die Moderation und ließ alsbald Solomariechen Celine tanzen. Die machte ihre Sache im zweiten Jahr ganz fantastisch wie auch fehlerfrei. „Ob es knallt oder kracht, in Süggerath wird gelacht“, stellte Rolf Mertens das Sessionsmotto vor und kam zu einem Programmpunkt, der stets mit Wehmut verbunden ist. Es galt das Prinzenpaar der Session 2012/13, Norman I. (Bonn) und Heike II. (Scherrers) zu verabschieden. „Ihr ward das Aushängeschild unserer Gesellschaft. Wir haben mit euch viel Spaß gehabt“, dankte der Präsident dem scheidenden Paar. Er vergaß auch nicht, den beiden Adjutanten Michael Jankowski und Sabrina Stange seinen Dank für die Begleitung auszusprechen. Noch einmal holte Norman I. die Prinzenpaare der vergangenen Session, Jens und Vera Klett (IKV Teveren) und Guido und Marlu Küppers (Würmer Wenk) auf die Bühne, um gemeinsam mit ihnen ein letztes Mal „Einmal Prinz zu sein“ zu singen. „Oh, da kommen schon die Tränen“, entdeckte Rolf Mertens Rührung bei der scheidenden Heike II. Norman Bonn überreichte seiner Prinzessin, die er sich für die Session von deren Ehemann Rainer Scherrers „ausgeliehen“ hatte, einen Blumenstrauß.

Gesang und Büttenspaß

Nach der Abschiedszeremonie ging es Schlag auf Schlag weiter, wobei die Tanzgruppen der Spätlese eine maßgebliche Rolle im Programmverlauf spielten. Das sind die Große Garde sowie die in Anlehnung an das Thema „Fußball WM 2014“ im Fußballdress agierenden „Young Generation“ und die aus den früheren „Starlets“ und „Süggerather Angels“ entstandene „Limited Edition“.

Nach der Begrüßung der Ehrensenatoren und Vertreter der Heimgesellschaft war Willi Fuchs aus Haaren, alias „De Knalltüt“ für die erste Büttenrede zuständig. Helmut Schröders, der „Singende Wirt“ aus Straeten und die Gangelt-Kirchhovener Stimmungsband „Schabernack“ sorgten im Lauf des Abends ebenfalls dafür, dass die Sessionseröffnung in Erinnerung bleiben wird.

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