Prima chillen wie am Lagerfeuer

Von: g.s.
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Moritz Rummler, Christina Peschen, Kai Schmaglowski und Jannik Siebert (v.l.), hier mit der Band „Bleading Valentines” im Hintergrund, sind die Macher von „Rock die Ruine”. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Im vergangenen Jahr eher aus Frust und einer Laune heraus als Experiment gestartet, scheint sich „Rock die Ruine” zu einem erfolgreichen Festival zu entwickeln.

„Wir sind prinzipiell unzufrieden mit dem Angebot für Jugendliche in Geilenkirchen”, sagen die jungen Grünen Christina Peschen und Moritz Rummler. Weil auch das Gros der Jugend in der Stadt seit Jahren ähnlicher Meinung ist, entschloss sich das Duo, die Initiative zu ergreifen.

„Wir sind voriges Jahr an Bündnis 90/Die Grünen heran getreten, und die zeigten für unser Anliegen direkt ein offenes Ohr”, erinnert sich Christina Peschen. So wie im vorigen Jahr unterstützen die Grünen Rock die Ruine” auch diesmal wieder finanziell und gaben damit dem jungen Organisationsteam die notwendigen Mittel für 2010 an die Hand. Neben Christina Peschen und Moritz Rummler gehören noch Jannik Siebert und Kai Schmaglowski zum Organisationsteam.

In 2009 stand die erste Ausgabe von „Rock die Ruine” bei ständigem Regen und kühlen Temperaturen unter keinem guten Stern. Deshalb hatten die Macher vorsorglich Gasheizer installiert, um eventuellen kühlen Nachttemperaturen vorzubeugen.

Schöner Tag im Park

Doch strahlender Sonnenschein lud diesmal im Park vor der Ruine zum chillen ein, und hier machte sich sogar Lagerfeueratmosphäre breit.

Wer sich der Schlossruine Leerodt näherte, wurde schon weit vor dem alten Gemäuer von Schlagzeug und E-Gitarre empfangen. Infolge einiger Absagen und neuer Anmeldungen von Bands war die Gesamtzahl auf neun gestiegen. „The Buckleds” aus Heinsberg machten kurz vor 16 Uhr den Anfang und wurden abgelöst von der Kölner Band „Bleading Valentines”. Im Lauf des Abends folgten „Ten tons of glory” (Heinsberg), „A drop in the ocean” (Übach-Palenberg), „Headrush” (Geilenkirchen), den beiden Aachener Bands „Carthago Archetype” und „Longing for tomorrow”, „Crossmind” (Krefeld) und „Cause für confusion” aus Mönchengladbach.

Für jeden Geschmack war etwas dabei, von Classic-Rock über Indie, Metal, Reggae bis Punk. Zudem bot das Team Getränke und Gegrilltes zu jugendgerechten Preisen an, und am Ende waren alle Besucher mit der zweiten Ausgabe von „Rock die Ruine” vollauf zufrieden.
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