Premierenparty der jungen Karnevalsfreunde: ein großes Erlebnis

Von: agsb
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Die Tanzmäuse der „Berder Perringe“ eröffneten den bunten Abend mit einem Piratentanz. Birgden feierte zu dieser Premiere auch den jecken Nachwuchs. Foto: agsb

Gangelt. Berder Perringe – was für eine Premiere in der Mehrzweckhalle Birgden vor toller Kulisse. Mehr als zufrieden und glücklich strahlten die Mitglieder der Karnevalsfreunde (KF) Berder Perringe nach der ersten „Perring-Party“ des jungen Birgdener Karnevalsvereins.

Mehr als 400 gut gelaunte Gäste hatten „perringmäßig“ (schlangenförmig) den Weg zur blau-weiß geschmückte Birgdener Narrenhalle gefunden. Als hätten sie nie etwas anders gemacht, führten Franz-Josef „Juppi“ Jansen und Harald „Harri“ Bürschgens durch das Programm. Nach dem Einmarsch der strammen Kerls in ihren schicken blauen-weißen Gardeuniformen zusammen mit dem Tambourkorps Birgden begrüßte Vorsitzender Norbert Knoben die Gäste und stellte das Kinderprinzenpaar Prinz Hendrik I (Clemens) und Prinzessin Judith I (Ritterbecks) dem Narrenvolk vor. Das Paar ist von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu einem Empfang von Kinderprinzenpaaren aus NRW für den 6. Februar nach Mülheim eingeladen.

„Was vor fünfeinhalb Jahren als kleiner Verein mit Spaß begann, ist heute ein Spitzenteam aus insgesamt 60 Mitgliedern geworden“, freute sich der Vorsitzende über starken Zulauf. Norbert Knoben bedankte sich bei den zahlreichen Unterstützern, ohne die diese großartige Premiere nie möglich gewesen wäre.

Die Tanzwürmer der Berder Perringe eröffneten den bunten Abend mit einem Piratentanz, eroberten das Narrenland im Sturmflug. Trainerinnen Nicole Peters und Lea Peters dirigierten die Mäuschen mit Hand und Fuß, schon in jungen Jahren scheint der Nachwuchs bei den Berder Perringe gesichert. Am Abend stellte sich der neue „Bischof von Birgden“ vor, wechselt von Limburg an der Lahn zu St. Urbanus und baute die Kirche zum Birgdener Dom um: Steffie Drießen zeigte viel Talent, neben Fußball ist der Karneval ihr großes Hobby.

Bei der Begrüßung der befreundeten Karnevalsgesellschaften aus Geilenkirchen, Stahe-Niederbusch, Kreuzrath, Schierwaldenrath, Waldenrath, Langbroich und Brunssum sorgte die Birgdener Showtanzgruppe „Passion“ mit ihrem akrobatischen Tanz für ein weiteres Glanzlicht. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der geniale Auftritt des Karnevalsvereins „Langbröker Dicke Fla“ mit ihrer Showtanzgruppe „Fire Devils“, die mit einem Brings-Medley die Halle rockte.

Nach der Pause nahm „Sang und Klanglos“ das Zepter in die Hand, bot eine Stunde lang Stimmungsmusik vom Feinsten. Danach nutzten der Musikverein und die Höhner (Mitglieder des Tambourcorps) die Gunst der Stunde, wirbelten über die Bühne, Henning Krautmacher schien live op dr Berde zu sein; es gab mehrmals Beifallsstürme. Trude Herr (Vera Heinrichs) ließ dann die Puppen tanzen, Birgden erlebte eine Sternstunde im Karnevalstreiben.

Die Birgdener Tanzgruppe „Inferno“ ist seit Jahren das Aushängeschild im Ort. Warum das so ist – davon konnte sich jeder am Abend überzeugen. Die Cowboy-Akrobatik war sensationell, der wilde Westen fegte durch Birgden. Das Männerballett der Karnevalsfreunde, die vereinseigenen „Wurm Man Group“, begeisterte, die Halle stand kopf, und ohne Zugabe ging gar nichts. Welches Narrenblut die Perringe in den Adern haben demonstrierten die „Megastars“ des Vereins mit einer Playback-Show erster Klasse. Als die Unterhaltungsband „Play Boys“ dann zu früher Morgenstunde loslegten, gab es für die Ausgelassenheit kein Halten mehr.

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