Pfingstmarkt zählt zu den großen und attraktiven Volksfesten in der Region

Von: Georg Schmitz
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Werden auch in diesem Jahr wieder 25 000 Besucher angelockt? Am Pfingstwochenende jedenfalls war der Andrang groß. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Von purem Sonnenschein konnten die ersten Pfingstmarktbesucher am Eröffnungstag nur träumen. Dunkle Wolken und kühle Temperaturen bildeten den Rahmen für den offiziellen Startschuss des über 560 Jahre alten Spektakels im Herzen der Stadt.

Noch vor dem Fassanstich schlenderten aber schon zahlreiche Menschen über den Kirmesplatz, denn um 17 Uhr hatten die meisten Fahrgeschäfte und Buden bereits geöffnet.

Marktmeister Detlef Kerseboom hatte fleißig „Freikarten“ an die im Vorfeld eingeladenen Bewohner der Wohnstätten der Lebenshilfe und der städtischen Kindertagesstätte Immendorf verteilt. Die Gäste erhielten hübsche und leckere Herzen aus Spekulatius mit der Aufschrift „Pfingstmarkt Geilenkirchen“. Bürgermeister Thomas Fiedler lobte insbesondere den unermüdlich für den Jahrmarkt tätigen Marktmeister Detlef Kerseboom für die geleistete Vorarbeit.

„Wenn man genauer hinsieht, ist jeder Pfingstmarkt immer wieder anders. Man entdeckt viel Neues und viel Altes neu“, lud Fiedler zum genauen Betrachten ein. Wichtiger als das Rahmenprogramm sei aber, dass bei diesem Fest die Menschen zusammenkommen und miteinander schöne Stunden erleben. Hier treffe man Freunde, Nachbarn und Bekannte, man lerne auch neue Menschen kennen. Nach seiner kurzen Eröffnungsansprache schritt Fiedler zur „feucht-fröhlichen“ Eröffnungszeremonie.

Ihm oblag die angenehme Pflicht der offiziellen Eröffnung des traditionellen Geilenkirchener Festes mit einem Fassanstich. Erster Beigeordneter Herbert Brunen und Beigeordneter Markus Mönter sowie zahlreiche Ratsvertreter schauten aufmerksam zu. Nach nur zwei Schlägen floss das kühle Bier aus dem Messing-Anschlaghahn des Fasses. Bert Cremers vom Schaustellerverband Düren e.V. hatte sich zuvor noch positiv über den Geilenkirchener Pfingstmarkt geäußert, der im vergangenen Jahr 25.000 Besucher angelockt habe und somit zu den attraktiven und großen Volksfesten der Region zähle.

Das Trommler- und Pfeiferkorps Prummern begleitete die Gäste bei ihrem ersten Rundgang und stimmte die Menschen musikalisch auf den mit mehreren Attraktionen bestückten Jahrmarkt ein. Am zweiten und dritten Tag sah es mit dem Wetter schon besser aus, so dass sich Besucher wie Schausteller über Sonnenschein freuen konnten. Publikumsmagnete waren neben dem beliebten Breakdance die beiden neuen Fahrgeschäfte, das Kettenkarussell „Airgate“ und das Überschlag-Fahrgeschäft „Extrem“, das seinem Namen alle Ehre machte. Am Dienstag öffnet der Pfingstmarkt ab 14 Uhr und wartet mit einem Familientag mit ermäßigten Preisen auf. Kurz vor 23 Uhr wird wieder ein tolles Feuerwerk den Himmel erhellen.

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