Sing Kino Freisteller

Paradiesvogelblume nach 32 Jahren in aller Pracht

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
strelizie_bu
Will Cremers freut sich über die Blütenpracht seiner Strelizie. Als Ableger aus Madeira hierher gekommen, entfaltet die Pflanze nach mehr als drei Jahrzehnten ihren orangefarbenen Zauber. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die „Paradiesvogelblume” - die Strelitzie - ist eine immergrüne Pflanze, die Wuchshöhen bis zu zwei Metern erreichen kann. Mit ihren herrlichen Blüten ist sie eine Pflanzenart aus der Familie der Strelitziengewächse.

Eigentlich gedeiht die Pflanze in warmen Gefilden, besonders in ihrer Heimat Südafrika prächtig. Jedoch beweist Hobbygärtner Wil Cremers aus Geilenkirchen, dass ein gedeihliches Einvernehmen mit kalten Witterungsverhältnissen nicht unmöglich ist.

Im Jahr 1978 wurde ihm der Ableger einer Strelitzie aus Madeira mitgebracht. Zunächst fristete das unscheinbare Pflänzchen in einer Ecke ihr Dasein. Doch nach 18 Jahren zeigten sich die ersten Blüten, die besonders auffällig sind. Wil Cremers widmete fortan seiner Paradiesvogelblume gesteigerte Aufmerksamkeit. Womöglich war auch das dem Wohlsein der Pflanze zuträglich.

Nach 32 Jahren präsentiert sich die zwischenzeitlich zu stattlicher Größe von 1,50 Meter entwickelte Pflanze in voller Blütenpracht im Wintergarten des Hauses. „Die Blüten öffnen sich nacheinander und sind ungefähr zehn Zentimeter lang”, ist in Fachbüchern zu lesen. Bei Wil Cremers haben sich jedoch zwölf Blüten zur gleichen Zeit geöffnet, und das scheint, heißt es, selten der Fall zu sein.

Leuchtend orange

Leuchtend orange sind die Außenblätter der Blüte in ihrer Farbe. Mit den lila-blauen Blütenhüllblättern im Innern bilden die hier sogar über zehn Zentimeter großen Triebe einen Blickfang für die Familie und ihre Gäste. Sets tropft Nektar von den Blüten und hinterlässt seine Spuren am Boden. Paradiesvogelblumen können ganzjährig blühen, besonders schlagen sie aus von Dezember bis Mai.

Da bleibt den Besuchern des Wintergartens noch lange Zeit viel Freude an der Strelitzie, die sich unweit des mittlerweile mit Früchten behangenen 16 Jahren alten Zitronenbäumchens von Wil Cremers offensichtlich sehr wohl fühlt. Auch im winterlichen Geilenkirchen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert