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Oktoberfest in Süggerath: Kufsteinlied zwischen Polka und Leberkäse

Von: g.s.
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Linda Hansen und Rainer Schmitz stimmten gleich zu Beginn die rund 200 Gäste auf das 5. Süggerather Oktoberfest ein. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Süggerath. Die Oktoberfeste auf den Dörfern haben ihren eigenen Charme und stehen den „Großen“ in Sachen Stimmung in nichts nach. Das 1929 gegründete Musikkorps Süggerath veranstaltet alle zwei Jahre ein kerniges Oktoberfest, hatte diesmal zur fünften Ausgabe des weiß-blauen Frohsinns eingeladen.

Von Beginn an ist das derzeit 28 aktive Spielmannsleute starke Musikkorps Süggerath für die bayerische Lebensfreude im Ort zuständig. Im Saal Speuser ließen sich mehr als 200 Freunde des bajuwarischen Treibens blicken, um den Bierkrug zu erheben. Marvin Lang und Justin Mertens waren an diesem Abend wieder für die technische Seite zuständig. Hier feierte nicht nur die Dorfgemeinschaft in geselliger Runde, sondern auch stimmungsfreudige Gäste aus dem Umland. Sogar aus Aachen und Gummersbach hatte es ein halbes Dutzend Frauen und Männer in den Saal Speuser gelockt.

Weißwurst, Schweinshaxen, Leberkäse und Bratkartoffeln standen auf der Speisekarte an diesem Abend ganz oben an. Bei der Feierlichkeit zeigten einmal mehr auch die Ortsvereine Flagge. Das Süggerather Oktoberfest dürfte das einzige im Umkreis sein, an dem die gastgebenden Spielmannsleute auch noch für die Live-Musik sorgen. Mit Märschen, Polkas, Walzern, Schlagern und Schunkelliedern verstanden es die Akteure des Musikkorps von Anfang an für Stimmung zu sorgen. Da durfte die Schwarzwälder Kuckuckspolka ebenso wenig fehlen wie das Kufsteinlied oder der Zillertaler Hochzeitsmarsch.

Linda Hansen und Musikkorps-Chef Rainer Schmitz eröffneten mit Gesang den musikalischen Reigen und stimmten die teilweise in Dirndl und Lederhose erschienenen Besucher auf das ein, was da noch folgen sollte. Lustige Spielchen waren angesagt, da durften Bierkrugstemmen und Baumstammsägen nicht fehlen. Mitglieder des Musikkorps zeigten zudem, was es mit Schuhplattlern auf sich hat. Die Wiesenzeltstimmung endete erst weit nach Mitternacht bevor das feierfreudige Volk den Heimweg antrat.

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