Niederheid und Quimperle: Freundschaft weiter vertieft

Von: g.s.
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Nach einer herzlichen Begrüß
Nach einer herzlichen Begrüßung und einem Frühstück blieb für die Gäste aus Quimperlé noch Zeit für ein Erinnerungsfoto auf dem Marktplatz. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Niederheid. Seit 1990 Marcel Coroller und Josef Schmidt innerhalb der Städtepartnerschaft Geilenkirchen-Quimperlé eine kleine „Freundschaftsgruppe” ins Leben riefen, fanden zahlreiche Begegnungen zwischen den Menschen aus Quimperlé und Niederheid statt. Die Freunde aus der Bretagne nannten sich fortan „Amis de Niederheid” und die Partner auf deutscher Seite „Freunde von Quimperle”.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich eine herzliche Freundschaft innerhalb der Gruppe mit wechselseitigen Begegnungen und regelmäßigen Austauschmaßnahmen, getragen vom Gedanken der Völkerverständigung und eingebettet in die deutsch-französische Freundschaft. Erste Kontakte zwischen den Freunden aus Niederheid und Quimperle gab es schon kurz nach der Gründung der Städtepartnerschaft Geilenkirchen-Quimperlé im Jahre 1966.

18 Besucher aus der Partnerstadt

Die erste Begegnung der beiden offiziell seit 1990 agierenden Vereine fand dann anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Städtefreundschaft vom 9. bis 14. Mai 1991 in Quimperle statt. Mittlerweile ist Mitgründer Marcel Coroller Ehrenpräsident auf französischer Seite und Josef Schmidt leider schon verstorben. Doch auf Basis der seit mehr als 20 Jahren bestehenden und intakten Partnerschaft wird weiter aufgebaut, und so konnten die Freunde von Quimperle jetzt erneut eine 18-köpfige Gruppe ihres Partnervereins in Geilenkirchen begrüßen. Bei strahlendem Sonnenschein fielen sich die Frauen und Männer auf dem Marktplatz um den Hals und wurden hier herzlich von den Niederheider Gastgebern in die Arme genommen. Die meisten kennen sich seit vielen Jahren, und das merkte man der Begrüßung mit Küsschen und Fahnenschwenken an.

Stadtführung

Während des gemeinsamen Frühstücks im Hotel Jabusch hieß die Niederheider Vorsitzende Andrea Kramer die französischen Gäste willkommen. Von Quimperlé-Seite dankte Präsident Claude Fumaneri für die freundliche Begrüßung. „Wir erfahren hier seit Jahren eine herzliche Gastfreundschaft”, so Fumaneri. Der Geist der Partnerschaft möge weiter bestehen. Im Anschluss an das kleine Frühstück war nach der zwölfstündigen Fahrt erst einmal eine Ruhepause angesagt.

Am Freitag stand unter anderem eine Besichtigung von Korbwaren Hansen auf dem Programm. Bei einer Stadtführung lernten die französischen Gäste einen Tag später Geilenkirchen kennen. Ein weiterer Höhepunkt ist der deutsch-französische Abend in Müllendorf, bei dem sich alle mit der Lebensart der Gäste anfreunden können. Daneben bleibt genug Freiraum, so dass sich die Gastfamilien ganz ihren französischen Freunden widmen konnten.
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