Gangelt-Niederbusch - Niederbusch als Mekka des Pferdesports

Niederbusch als Mekka des Pferdesports

Von: Karl-Heinz Hamacher
Letzte Aktualisierung:
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Man darf wohl mit Fug und Recht von einem vollen Erfolg sprechen: 1200 Starter gab es rund um die fünfte Auflage des „Tag des Pferdes“ in Niederbusch. Und die boten Fotografen prachtvolle Bilder wie dieses. Foto: Hamacher

Gangelt-Niederbusch. Das Mekka des Pferdesports war am gesamten Wochenende wieder die Reitanlage im Rodebachtal, wo die Veranstaltung „Tag des Pferdes“ ihre fünfte Auflage erlebte. Nie zuvor gab es mehr Besucher, nie ein umfangreicheres Programm und wohl auch nicht so viele junge Starter bei den zahlreichen Wettkampfangeboten.

Blickte man am Wochenende nach Niederbusch, sah man, dass sich der Reitsport um den Nachwuchs keine Sorgen machen muss. Hans-Peter Molls, der Vorsitzende des Kreisverbandes der Reit- und Fahrvereine Heinsberg, war jedenfalls mehr als zufrieden, was da auf seiner Heimatanlage den Pferdefreunden geboten wurde.

An den diversen Wettbewerben nahmen rund 1200 Starter teil – eine logistische Meisterleistung der Veranstalter. Immer wieder sahen die Gäste Pferd-Reiter-Kombinationen, die bei diesem ersten Wettbewerb im Turnierkalender über sich hinaus wuchsen, sich selbst und die begeisterten Zuschauer mit Top-Zeiten und fehlerfreien Ritten überraschten.

Neben dem sehr umfangreichen Programm rund ums Pferd gab es auch diesmal wieder die Gelegenheit für Firmen, die dem Reitsport auf die eine oder andere Weise verbunden sind, sich in einer kleinen Messe rund um das Gelände präsentieren. Das reicht beispielsweise von der physiotherapeutischen oder zahnärztlichen Betreuung der Vierbeiner über spezielle Futterangebote bis hin zu all den Accessoires, die Pferd und Reiter schöner machen. Schmuck aus Schweifhaar, das eigene Pferd in Öl gemalt oder eine überaus intensive Grundreinigung des Sattels und sogar Bioresonanztherapie waren im Angebot. Das Reiten nicht nur heißt, mit den Pferden über mehr oder weniger hohe Hindernisse zu springen, wurde beim Tag des Pferdes auch den reitsportlichen Laien demonstriert.

Hakuna Matata als Quadrille

Aus dem „König der Löwen“ gab es Hakuna Matata als Quadrille dargeboten – ein Fest für Ohren und Augen. Dressur einmal ganz anders gab es beim Reining zu sehen. Wahre Akrobaten auf dem Pferd ritten ausschließlich im Galopp Manöver, die Pferd und Reiter alles abverlangten. Masse und Klasse vereinten sich bei den Shire Horses, die die größten Pferde der Welt sind. Pferde-Vielfalt gab es bei der Vorstellung der diversen Pferderassen. Dem Publikum wurden Andalusier, Clydesdales, Deutsches Warmblut, Kaltblüter, Fjordpferde, Haflinger, Dartmoor Pony, Islandpferde, Quarter Horses, Shetland-Ponys, Lusitanos und die Friesen vom Gut Schaesberg präsentiert.

War das Reining schon ein Klasse für sich, ging es bei der Wild-West Show von Josh Clemens und seinem Team wild zu. Die Gruppe aus dem Euro-Disney in Paris vielen Besuchern bekannt, brachte das alte Spiel von Cowboys und Indianern ins Rodebachtal. Wildes Reiten, Lassos und Pfeil und Bogen waren dabei. Noch wendiger als die Pferde präsentierten Hütehunde, die den Schafen keine Chance zum Ausbüchsen ließen.

Die Party nach dem Reiten sah begeisterte Bayernfans und Dortmunder Anhänger, die mit dem Schiedsrichter haderten. Besonders wichtig war Hans Peter Molls und seinem Team, dass der „Tag des Pferdes“ zu einem Fest für die ganze Familie wird. So gab es für die Kinder wieder ein umfangreiches Programm.

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