Geilenkirchen - Nicht jeder ist glücklich mit der Herbstkirmes

Nicht jeder ist glücklich mit der Herbstkirmes

Von: Georg Schmitz
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War das nicht alles mal was größer? Diese Frage lag vielen Besuchern beim Erreichen der Innenstadt auf den Lippen. Foto: Georg Schmitz
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Hier geht´s im wahrsten Wortsinn rund: Das Kettenkarussell sorgte bei den Kleinen für gute Laune. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Ein wenig enttäuscht haben sich in diesem Jahr viele Besucher der Herbstkirmes über das beschränkte Angebot gezeigt. Zeichnete sich das frühere Oktoberfest in den vier Jahrzehnten seines Bestehens größtenteils durch einen attraktiven Mix aus Fahrgeschäften und Buden aus, so mussten sich die Besucher in diesem Jahr mit einem Minimum an Schaustellerbetrieben zufrieden geben.

Besonders die Jugendlichen machten ihrer Enttäuschung Luft, fehlten doch ihre Lieblings-Fahrgeschäfte „Breakdance“ und „Jaguarbahn“. Besonders am Sonntag wurden jedoch auch Stimmen laut, dass einer kleinen Kirmes wie dieser mitten in der City auch Positives abgewonnen werden kann.

Die Erklärung für das geschrumpfte Programm hatte Marktmeister Detlef Kerseboom sofort parat: „Nach dem Ausbau des Marktplatzes dürfen die Pflastersteine nicht mehr mit tonnenschweren Geräten belastet werden“, so Kerseboom. Sonst könne der Untergrund Schaden nehmen. Mit drei kräftigen Schlägen hatte der stellvertretende Bürgermeister Leonhard Kuhn am Freitagabend den Fassanstich vollendet und somit die Herbstkirmes im Beisein zahlreicher Ratsvertreter und Schützenbrüder offiziell eröffnet. Kuhn wünschte der Kirmes ein gutes Gelingen und beste Wetterbedingungen.

Beim anschließenden Bummel über den Jahrmarkt konnten sich die Besucher ein Bild von der unterhaltsamen Vielfalt verschaffen. Nur der „Scheibenwischer“ buhlte diesmal um die Gunst des jugendlichen oder jung gebliebenen Publikums. Daneben zogen ein Kettenkarussell und ein paar Kinderunterhaltungsgeschäfte die Aufmerksamkeit der jüngsten Besucher auf sich. Ein paar weitere Vergnügungsbetriebe, Imbissbuden, Getränkepavillons und Unterhaltungsbuden füllten einen weiteren Teil des Areals.

Lediglich am letzten Kirmestag, dem Sonntag, sahen Marktplatz und Parkplatz bis zur Kreissparkasse gut gefüllt aus, denn da hatten auch die Wochenmarktbeschicker mit ihrem Warenangebot die freien Flächen bestückt. Daneben sorgte erstmals ein schönes musikalisches Bühnenprogramm mit der SSB Big Band und der Covergruppe Marcartus für einen Mehrwert bei der Herbstkirmes. Die guten Witterungsbedingungen mit zeitweise strahlendem Sonnenschein entschädigten für fehlende Attraktionen und ließen den verkaufsoffenen Sonntag zu einem großen Erfolg werden. Die meisten Geschäftsleute äußerten sich zufrieden ob des positiven Verlaufes. Viele Menschen strömten von Nah und Fern in die Stadt und kauften, was die Geldbörse hergab. Etliche Einzelhändler warteten speziell zum verkaufsoffenen Sonntag mit Rabatten und Angeboten sowie Sonderaktionen auf.

Auch die Geilenkirchener Gastronomie profitierte von dem herrlichen Spätsommerwetter. Auf den Außenterrassen waren die meisten Plätze ausgebucht. Viele Menschen nutzten den schönen Tag aber auch nur zum Bummeln durch die Stadt.

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