Neun Millionen: Investition für Krankenhausausbau

Von: Udo Stüßer
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So soll das viergeschossige Gebäude aussehen, das für sechs Millionen Euro errichtet wird. Plan: Arc

Geilenkirchen. Das Geilenkirchener Krankenhaus vergrößert sich: Neues Gebäude, neues Bewegungsbad, eine größere Reha und eine Erweiterung der Cafeteria.

Die Personalkosten für die Mitarbeiter des Geilenkirchener Krankenhauses steigen in diesem Jahr insgesamt um 6,3 Prozent. „Refinanziert werden aber nur zwei Prozent. Diese Lücke ist kritisch“, erklärt Stefan Bienert, Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Krankenhauses. Und dennoch: Während andere Kliniken in ihrer Existenz bedroht sind, kann in Geilenkirchen auch in diesem Jahr kräftig investiert werden. Knapp neun Millionen Euro sind es, die in Erweiterung und Umbau gesteckt werden.

Fertig wurde jetzt die Erweiterung der Cafeteria. Sechs Monate lang wurde hier um- und angebaut. „Die alte Cafeteria mit 50 Sitzplätzen war viel zu klein, auch die Nachfrage der externen Gästen wurde immer größer“, begründet Bienert die Baumaßnahme. Die Cafeteria wurde zunehmend Treffpunkt von Rentnern und Anlaufstelle von Angestellten umliegender Behörden, die hier ihr Mittagessen einnehmen wollten. Jetzt stehen in der klimatisierten 223 Quadratmeter großen Cafeteria über 100 Plätze zur Verfügung. Gleichzeitig wurde die 30 Jahre alte Klimatechnik für die Küche erneuert. 900.000 Euro wurden hier investiert.

Erweitert wird auch das ambulante Reha-Zentrum, das im Jahre 2007 eröffnet und an Kurt Groten vermietet wurde: In einem 145 Quadratmeter großen Anbau entstehen ein Bewegungsbad mit einer Wasserfläche von 34 Quadratmetern, Duschen und Umkleideräume. „Wir hatten mit der Inbetriebnahme des Reha-Zentrums ein kleines Bewegungsbad, das aber nur vier bis fünf Patienten Platz bot. Das hätte jetzt saniert werden müssen, weil die Technik mittlerweile veraltet ist“, sagt Bienert. Im März fiel der Startschuss zu diesem Projekt, im Oktober soll das Bad in Betrieb genommen werden. Rund eine Million Euro wird die Maßnahme kosten.

Das Reha-Zentrum selbst, mit rund 80 Patienten am Tag eine der größten ambulanten orthopädischen Einrichtungen dieser Art in ganz Nordrhein-Westfalen, platzt aus allen Nähten. Deshalb wird es aufgestockt. Diese zusätzliche 450 Quadratmeter große Etage wird dann von der ambulanten Reha und vom Krankenhaus gemeinsam genutzt. „Wir haben im Krankenhaus keine geeigneten Konferenz- und Besprechungsräume“, erklärt Bienert. Auch diese Maßnahme wird mit einer Million Euro veranschlagt. In diesen Tagen ist Baubeginn, mit der Fertigstellung wird Anfang 2014 gerechnet.

Sechs Millionen Euro wird ein viergeschossiger Neubau kosten, für dieses Projekt werden ebenfalls in den nächsten Tagen die Bagger anrollen. Ein neues Anlieferungslager, Büro- und Nebenräume für die Küche entstehen, Rettungsdienst und Notarzt werden in diesem Gebäude ebenfalls untergebracht. Auch wird hier die Zentralsterilisation eingerichtet.

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