Neues Schwimmbad soll rund 7,85 Millionen Euro kosten

Von: st
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Geilenkirchen. Ein Schwimmerbecken mit fünf Bahnen, ein Multifunktionsbecken, ein Planschbecken, eine Sprunganlage und ein Vereinsheim: So soll die Ausstattung des neuen Geilenkirchener Hallenbades aussehen. Auf eine Sauna oder auf ein Dampfbad wird verzichtet.

Der Einbau eines Hubbodens wird geprüft. Höchstens 7,85 Millionen Euro darf das Bad kosten. Dies hat der Stadtrat am Mittwochabend einstimmig ohne große Diskussionen beschlossen. Nach einer Machbarkeitsstudie der Unternehmensberatung Altenburg, nach der Vergabe des Projektsteuerungsauftrages an die Constrata GmbH aus Bielefeld, nach Gesprächen mit Vereinen, nach Bürgerversammlungen und Diskussionen in den politischen Gremien wird die Planung des Schwimmbades nun wie vom Rat beschlossen europaweit ausgeschrieben. Voraussichtlich im September kann dann nach einem Auswahlverfahren der Auftrag an einen Planer vergeben werden.

Dass das neue Bad gebaut wird, steht schon lange fest. Offen war bislang aber, welche Größe und welche Module über das Grundkonzept hinaus sich die Stadt leisten kann und will. Dies besonders vor dem Hintergrund, dass immer noch nicht klar ist, welche Summe die Versicherung zahlt. So bedauerte CDU-Fraktionschef Wilhelm-Josef Wolff: „Wir liegen noch 2,7 Millionen Euro auseinander.“

Eingangs ging Technischer Beigeordner Markus Mönter nochmals auf die Kosten ein: Alleine die Kosten für den Abriss und die Entsorgung des im April 2013 abgebrannten Schwimmbades belaufen sich auf 200 000 Euro. Ein Grundkonzept – Becken mit vier Bahnen, Hubboden im Multifunktionsbecken, Planschbecken – schlägt mit 6,85 Millionen Euro zu Buche. Ein weiterer Teilhubboden im Schwimmerbecken würde 250 000 Euro kosten. Die weiteren Module: fünfte Schwimmbahn 250 000 Euro, Sprunganlage 400 000 bis 500 000 Euro, Dampfbad 80 000 Euro, Vereinsheim rund 200 000 Euro, Sauna eine Million Euro. Jede Fraktion unterbreitete ihre Vorstellungen von einem Bad: Selbstverständlich für alle Sprecher waren die fünfte Schwimmbahn, das Vereinsheim und die Sprunganlage, lediglich über den Einbau eines Hubbodens war man unterschiedlicher Auffassung. Während Bürgermeister Thomas Fiedler erklärte, dass man versuche, die gedeckelte Summe von 7,85 Millionen Euro zu unterschreiten, betonte Stefanie Siebert, Mitarbeiterin in der Kämmerei, dass man mit dieser Summe noch im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes liege.

Mit einer Inbetriebnahme des neuen Bades wird etwa im Oktober 2016 gerechnet.

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