Geilenkirchen - Neues Löschfahrzeug verstärkt Rettungs-Fuhrpark

Neues Löschfahrzeug verstärkt Rettungs-Fuhrpark

Von: g.s.
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Das bislang modernste und und auch teuerste Löschgruppenfahrzeug im Stadtgebiet Geilenkirchen ist in Dienst gestellt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Der Mensch ist für den Mitmenschen da“, ging Pfarrer Winfried Müller während der Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeugs auf die christliche Botschaft von Liebe und Gerechtigkeit ein. Auch die Feuerwehr sei für die Mitmenschen da, denn sie stehe ihnen in der Not zur Seite.

„Wir weihen heute den ,Mercedes‘ unter den Fahrzeugen der Geilenkirchener Feuerwehr ein“, sagte Winfried Müller mit Blick auf das modernste und bisher teuerste Löschgruppenfahrzeug in der Stadt. Der Pfarrer erbat – passend am Florianstag – den Segen Gottes für das für den besonderen Tag geschmückte „HLF 20/16“; der Heilige Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehrleute.

Zu Beginn hatte Löscheinheitsführer Mathias Ludwig die zahlreichen Ehrengäste begrüßt, darunter Feuerwehrabordnungen aus vielen Kommune des Kreises. „Wir sind dankbar, dass gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit die erforderlichen Mittel für dieses neue Einsatzfahrzeug bereitgestellt wurden“, dankte er den Behörden. „Aus zwei mach eins“, sagte Bürgermeister Thomas Fiedler nach einem musikalischen Intermezzo der St. Johannes Schützenkapelle Hünshoven. Er erklärte, dass das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) zwei zwischenzeitlich ausgemusterte 31 und 27 Jahre alte Fahrzeuge ersetze.

„Das rund 390.000 Euro teure Fahrzeug ist im Hinblick auf Gesamtkonzeption und Preisleistungsverhältnis zum jetzigen Zeitpunkt einmalig im Kreis Heinsberg und darüber hinaus“, erläuterte Thomas Fiedler. Um die Beschaffung eines solch komplexen Fahrzeuges realisieren zu können, sei akribische Vorarbeit durch die Feuerwehr wie auch durch die Mitarbeiter des Fachamts in der Stadtverwaltung erforderlich gewesen.

Konzeption und Planung, Auswahl des passenden Fahrgestells, mögliche Aufbauvarianten bis hin zur Unterbringung der umfangreichen technischen Ladung hätten enorme Anstrengung erfordert. „Die Tatsache, dass dieses Fahrzeug in der Lage ist, die Aufgabenbereiche zweier Altfahrzeuge abzudecken, bringt der Stadt dauerhaft eine enorme Kostenersparnis“, blickte der Bürgermeister auf die finanzielle Seite.

Für den Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen, Stadtbrandinspektor Michael Meyer, zählte die Inbetriebnahme des neuen HLF 20/16 zu den „höchst angenehmen Seiten“ seines Amtes. Es sei ein Tag der Freude, der Dankbarkeit und Zufriedenheit. Die Begriffe „Retten – Löschen – Bergen – Schützen“, mit der die Aufgaben der Feuerwehr umschrieben würden, seien in der heutigen Zeit nicht mehr erschöpfend.

Die Einsatzfrequenz, das Einsatzspektrum hätten sich im Lauf der zurückliegenden Jahre grundlegend verändert und erhöht. Die Schwerpunkte lägen heute in vielfältigen Formen der technischen Hilfeleistung. Michael Meyer ging auf die umfangreiche Ausstattung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges ein und reichte den zuvor vom Bürgermeister erhaltenen Fahrzeugschlüssel dem Geilenkirchener Löscheinheitsführer Mathias Ludwig weiter.

Bevor es zum informellen wie auch gemütlichen Teil des Tages überging, überbrachte der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum die Grüße und Glückwünsche von Landrat Stephan Pusch und dem Feuerwehr-Kreisverband Heinsberg.

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