Übach-Palenberg - Neues Baugebiet in Scherpenseel

Neues Baugebiet in Scherpenseel

Von: mabie
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Übach-Palenberg. Probleme mit Hochwasser waren in Scherpenseel schon immer ein Thema. Für ein paar Anwohner entlang der oberen Heerlener Straße ist das ein ganz besonders sensibler Punkt.

Sie wohnen hinter dem ehemaligen Betonsteinwerk „Theves” und hatten teils schon Oberflächenwasser in Wohnzimmer und Küche stehen. Bald soll anstelle des zum Jahreswechsel offiziell eingestellten Werkes hier ein Wohngebiet entstehen.

Dann könnte die von den jetzigen Anwohnern schon lange geforderte Entwässerung endlich klappen. Denn bei der Vorstellung des Baugebietes im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss herrschte Einigkeit darüber, dass hier ein tragfähiges Konzept entstehen soll.

Eine neue Chance

„Ohne Umsetzung der Entwässerung gibt es von uns keine Zustimmung”, machte SPD-Sprecher Joachim Fröhlich klar. „Es ist eine Chance, das zu regeln”, unterstrich auch CDU-Vertreter Gerhard Gudduschat.

Die Abführung des Wassers, so stellte der Beigeordnete für Planen und Bauen, Volker Schlüter, auf Nachfrage fest, sei auch bei der Einbeziehung des Neubaugebietes über den Kanal an der Heerlener Straße gewährleistet.

Grundsätzliche Einigkeit herrschte auch darüber, auf dem Gelände des langsam verfallenden Betonsteinwerks überhaupt ein Wohngebiet einzurichten.

In „landschaftlich attraktivem Umfeld”, wie es in der Sitzungsvorlage heißt, könnten hier bald 25 bis 30 Einfamilienhäuser entstehen. Die Grundstücksflächen reichen dabei von 250 bis über 600 Quadratmetern.

Als Erschließungsträger für das derzeit „Kreuzgracht” genannte Gebiet bietet sich die „s-Bauland” an, eine Tochter der Kreissparkasse Heinsberg, die schon in einigen Baugebieten der Stadt Übach-Palenberg aktiv war.

Schimmel in Schule

Probleme gab es im vergangenen Jahr auch an der Gemeinschaftsgrundschule in Palenberg. Dort war Schimmel festgestellt worden, umgehend leitete die Stadtverwaltung Messungen ein.

Wie Ralf Kouchen von der Verwaltung mitteilte, führten diese zu einem „sehr positiven Ergebnis”. So habe die Konzentration der Schimmelpilze in allen Räumen stets unterhalb der Außenluft gelegen.

Außen war bislang auch das Verkaufszelt des real-Marktes aufgestellt. Künftig verzichtet die Marktleitung auf die Errichtung des 500 Quadratmeter messenden Zeltes auf dem Parkplatz.

Stattdessen sollen die Saisonartikel zur Garten- und Campingzeit auf einem 70 Quadratmeter messenden Stück des vom Hauptgeschäft zugänglichen Lagers eingerichtet werden.

42 Parkplätze

Besser zugänglich ist nun auch die Heide von Scherpenseel aus. Im Rahmen des Euregionale-Projektes „Heidenaturpark”, das Brunssummer wie Teverener Heide und auch den Rodebachweg umfasst, wurde auch in Übach-Palenberg investiert.

Horst Tacken von der Stadtverwaltung freute sich über mehr Parkplätze, 42 sind es nun, sowie neue Informationstafeln. Holzpfähle kennzeichneten nun mit unterschiedlichen Farben verschiedene Wanderwege, so Tacken.

Auch gebe es für Reiter nun eine wesentlich sicherere Querungsmöglichkeit des Europaweges zur Brunssumer Heide hin.
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